Archiv der Kategorie: Sendungen

Music Was Our First Love am Samstag dem 04. Februar um 18 Uhr

Von Einem, der auszog, das Fürchten zu lernen…

aber unverrichteter Dinge an seinen Schreibtisch zurückkehrte, um die furchtbaren Erlebnisse in Zeitungsessays der Lächerlichkeit preiszugeben.

Der Mann heißt Christoph Zürcher, ist Ressortleiter des Feuilletons der „Neuen Züricher Zeitung“, und er bereist Orte und Weltgegenden, gegen die der luftige Ausflug eines Felix Baumgartner eine Kindergartenparty ist.

Ob Auge in Auge mit den gefräßigen Riesenwaranen auf Komodo, ob auf der Suche nach Bin Laden (†), ob als Marathonläufer im brasilianischen Dschungel oder als Teilnehmer eines mit Medikamenten zugedröhnten, himalayischen Bergsteigercamps… immer werden diese Grenzerfahrungen mit einem zwinkerndem Auge kommentiert. Den Lesern wird das Erlebte in einer bunten Mischung aus arroganter Weltbürgersicht mit intellektueller Distanz zur Sache und entsprechend humoriger „Bierernsthaftigkeit“ verabreicht. Die Furcht verkommt zum literarischen Kunstgriff, damit die Spannung nicht auf der Strecke bleibt.

Wem also von unseren Zuhörern-innen das intellektuelle Schmunzeln eine genüssliche Manier ist, sich die ödesten Weltgegenden als das letzte wahre Abenteuer vorzustellen, der/die sollte mal wieder reinhören, wenn die MUSIC WAS OUR FIRST LOVE-Redaktion in ihrem Hörspielfeature berichtet von Einem, der auszog…….

Die Sendung als Podcast.

Music Was Our First Love am Samstag dem 03.Dezember um 18 Uhr

S T A D T A N S I C H T E N

Allein sein…(unter allen)…ist eine gute Sache. / Bert Brecht: Im Dickicht der Städte

gibt es dieses Mal gleich doppelt: einerseits als musikalische Lobhudelei und Hymne auf eine Metropole, wobei wir uns gefragt haben, was einen Musiker veranlasst, sich solch ein Thema zum Gegenstand eines erfolgreichen Songs zu machen?

Und andererseits? Bevor man da zu einer Beurteilung kommen kann, haben wir uns von der Redaktion dem internationalen Jet-Set angeschlossen und mit wachsender Begeisterung aber immer weniger Geld in der Tasche einige dieser vermeintlich faszinierenden Örtlichkeiten aufgesucht. Weder eine schicke Sonnenbrille auf der Nase und Hightech Fotokamera vor der Brust, noch den BAEDECKER unterm Arm, sondern nur mit Bleistift und Papier ausgestattet, haben wir die auf uns niederprasselnden Eindrücke dieses urbanen Ambientes in feuilletonistischer Manier gewissenhaft notiert. Auch hat uns interessiert, warum aus so manchem verschlafenen Marktflecken in grauer Vorzeit heutzutage eine jetzt schon unübersichtliche Megacity geworden ist, deren atemberaubendes Entwicklungstempo wohl nie abgeschlossen sein wird.

Und die Musik dazu? Naja auch so eine Art Liebeslied ! Wem es gefällt, der mag Geschmack daran finden, genauso wie an den Kommentaren der Redaktion, die manche Hörer (innen) geschmackvoll, andere eher abgeschmackt finden werden.

Für alle stadtbegeisterten Radiohörer(innen) gilt also, Köfferchen gepackt, noch schnell die allerneueste Digicam besorgt, Stadtpläne nicht vergessen und rein in die Reisebusse oder Flieger, wenn es am Samstag, den 3. Dezember wieder heißt: „Music was Our First Love“.

Endlich mal dahin reisen, wo fast alle anderen eh schon immer sind!

„Music was our first Love“ Sendung am Samstag 05.11.

EIN FESTLICHER ABEND IN DER OPER…

…oder vielleicht ein Symphoniekonzert, oder eine kammermusikalische Soirée, vielleicht ein Liederabend mit berühmten Sopranistinnen und Tenören !?

Stattdessen lieber ein unvergessliches Konzert solistischer Virtuosen am Flügel oder an der Violine und was es sonst noch so gibt im Angebot klassischer Instrumente !?

„Was Ihr wollt !“, um mit einem Klassiker der Dichtkunst zu antworten.

Die MufL-Redaktion wird Sie – werte Hörerinnen und Hörer – mitnehmen auf eine Reise in die Welt der klassischen Musik und darüber hinaus, wird sie Ihnen ein „U“ für ein „E“ vormachen.

Wir meinen nämlich, dass die „E“-(rnsthafte) Musik durchaus „U“-(nterhaltsam) sein kann, und der märchenhaft-phantastische Bühnenaufzug einer ZAUBERFLÖTEN Inszenierung der Megalightshow eines MICHAEL JACKSON Konzertes (in memoriam) in Nichts nachsteht.

So wollen wir mit unserer geneigten Hörerschaft eintauchen in bunte Welt der klassischen Musik und uns verzaubern lassen vom Schwanengesang schriller Sopranistinnen und schmetternder Tenöre, atemlos staunen über die verhexte Fingerarbeit der instrumentalen Solisten am Pianoforte oder der Violine, und uns treiben lassen in den gewaltigen Klangsphären symphonischer Orchester, wo an exorbitanter Position der Dompteur… äh… muss heißen Dirigent mit der wehenden Mähne bis zu 170 Musiker nur durch seinen aus Elfenbein geschnitzten Taktstock diszipliniert.

Nun denn, liebe Hörerinnen und Hörer, werfen Sie sich in Schale: die Damen bitte das lange, schulterfreie Schwarze, die Haare hochgesteckt und die Klunker anhängen nicht vergessen; die Herren unterliegen selbstverständlich dem Frackzwang, aber bitte nicht watscheln und schon vor der ersten Pause auf dem Logenplatz wegschnarchen. Und jetzt geht`s los, auf in die heiligen Hallen, in die pompösen Kulturtempel des ach so verachteten Bürgertums … wenn es wieder heißt:

Music was Our first Love hier auf RADIO UNERHÖRT MARBURG am Samstag, den 05. November 2016 um 18:00 Uhr.

„New York, New York“ Neue Sendung ab Donnerstag!

„New York, New York“ — das ist eine neue Sendung und Radiocollage aus „der Stadt, die niemals schläft“.

So besingt sie zumindest Frank Sinatra.
Donnerstagab 18 Uhr, bringt Hannsmartin am Mikrofon Tipps und Trends, Musik aus und über New York, sowie jede Menge Wissenswertes, das er von seiner jüngsten Reise von dort mitgebracht hat.
Die Sendung lebt aber auch von Euch:
Was interessiert Euch an New York?
Habt Ihr selbst Interessantes zu berichten?
Mal Airbnb in NY ausprobiert, oder Couch gesurft?
Welche Musik verbindet Ihr mit NY?
Dann bitte einfach Studiomail an hannsmartin@radio-rum.de.
Gerade ein paar coole Musiktipps kämen richtig gut an.

Klassik rund heRUM

jeden  Mittwoch von 13 – 14 Uhr
Klassische Musik hat in unserem Alltag eine recht eigentümliche Stellung. Durch Werbung und Filmmusik sind die bekanntesten Melodien in allen Köpfen, doch vor einem bewussten Hören schrecken viele Menschen zurück. Der Gedanke, es handele sich um verstaubte und veraltete Musik, die lediglich von älteren Menschen oder nur in höheren Bildungsschichten bei einem Glas Prosecco gehört wird, lässt die Lust auf einen unvoreingenommenen Erstkontakt für viele verfliegen.
Klassik rundheRUM versucht alle zwei Wochen eine Brücke zwischen den Hörer_innen und dieser Musik zu schlagen. Wir gestalten die einstündigen Sendungen jeweils zu unterschiedlichsten Themen, seien es Instrumente, Komponisten, zeitliche Abschnitte in der Geschichte der klassischen Musik… Wir zeigen euch die Musik und erklären, was dahinter steckt: mal aus musiktheoretischer Sicht, mal aus unseren persönlichen Eindrücken heraus. Das musikalische Spektrum reicht von Monteverdi bis Stockhausen, von geistlichem Madrigal bis experimenteller Klangkunst, von Tod und Trauer bis Witz und Humor.
Die Wiederholung läuft jeweils in der anderen Woche mittwochs von 13-14 Uhr.
Ihr findet uns auch auf facebook, wo wir euch immer auf dem Laufenden halten, was das Thema der aktuellen Sendung ist: https://www.facebook.com/klassikrundherum/

Nabelorama

Nabelorama! Nabelorama?

Das sind drei aufstrebende, ungewöhnlich gut-aussehende (zumindest für‘s Radio) Studenten, die sich zusammen gefunden haben, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Das mag nun vielleicht etwas übertrieben klingen (vorallem wenn man bedenkt, dass es sich hier „nur“ um eine Radiosendung handelt), ist es aber nicht.
Die drei Kommilitonen, die alle zufällig irgendwas mit Medien studieren, bringen in ihrer monatlichen, zweistündigen Sendung, alles zusammen, was zusammen geht. Zwar sehen die drei sich nicht gerade ähnlich, haben sehr unterschiedliche, markante, schöne Stimmchen, haben dafür aber musikalische Geschmäcker, die ziemlich weit auseinander gehen können. Der eine ist Drummer in einer mehr oder weniger erfolgreichen Band, der andere ein mehr oder weniger erfolgreicher DJ und der dritte… ja, der mag auch Musik, und zwar vor allem im alternativen Bereich, alsoirgendwo dazwischen.
Es ist also ein wahrlich „bunter Strauß an Melodien“, der einen bei Nabelorama erwartet. So ist es natürlich vor allemdie Musik, die im Vordergrund steht – aber nicht nur: Spiel und Spaß (bzw. „Schbass“), gute oder schlechte Filmerlebnisse, neue und alte Musik, aktuelle Geschehnisse und Meinungsverschiedenheiten bilden meist eine lockere, spontane, teils unangenehme, teils stressige, aber am häufigsten humorvolle Unterhaltungsebene, der man gerne lauschenmag.
Und das ist noch nicht alles! (bitte gedanklich mit einer Teleshopping-Stimme lesen): „Was?“, denkt man sich da.Ja, ihr könnt das ganze auch noch live kommentieren und euren Senf dazu geben, worauf die drei auch meist direktreagieren (solltet ihr natürlich live zuhören). Wie das nun genau geht und alles weitere, kann man auf der blauen Website mit dem weißen F erfahren, wenn man dort nur „Nabelorama“ in der Suchleiste eingibt (*hust*).
So, einschalten lohnt sich also:
jeden dritten Dienstag des Monats um 20 Uhr.

Extra-Live – Das (Retro)Videospiele Soundtrack Magazin

3. Sonntag, 18 – 19 Uhr

Ihr habt 100 goldene Münzen gesammelt?

Dann gibt es ein Extra-Live! Videospiele sind aus der heutigen Kulturlandschaft kaum mehr wegzudenken.
Deren Sounds sind seit Titeln wie Tetris unvergessen.
Extra-Live widmet sich einmal im Monat Konsolen und PC Spiele Soundtracks. Von 8-bit Sounds bis hin zu großen Orchestern, stellen wir euch den Sound der Spielekultur vor.

Benvenuti – un sabato italiano

Samstags 12 – 13 Uhr

Eine Sendung am Samstag, die überwiegend auf Italienisch ist, aber auch kurze Zusammenfassung der Beiträge auf Deutsch bietet und… Musik, auf Italienisch natürlich!

Es wird durch meine Moderation oderInterviews von Italien und Deutschland, aber auch von Europa und der Welt berichtet. Auch davon, worüber die Medien nicht immer berichten.

 

Sollten Sie Samstag nicht dabei sein können, dann klicken Sie auf dem Podcast von „Benvenuti! Un sabato italiano“ und sie werden immer bei Radio Libera „Willkommen!“ sein.

Buon ascolto. Patrizia, Radio Libera

 

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Lieblingsrap

hiphop, das steht für mackertum, battelrap, homophobie, rassismus & goldkettchenbehangene gangster, die frauen im hintergrund tanzen und säuseln lassen. bestenfalls interessieren sich noch sozialarbeiter_innen für die jugendkultur mit gewaltpotential. aber hiphop kann auch anders! rap ist und war schon immer emanzipation, laut werden gegen unterdrückende verhältnisse, träumen, utopien teilen, solidarität zeigen und feiern, ohne spaß auf kosten anderer zu haben.

glaubste nich? dann schalt halt mal rein! jeden 4. Montag im monat 19 – 20 uhr

die playlist zur sendung findet ihr auf lieblingsrap.blogsport.de, und wir freuen uns sehr über feedback und musiktipps an lieblingsrap@radio-rum.de

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