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Music Was Our First Love am Samstag den 4. März 18:00 Uhr


Musikalische Dialoge – Mieseste Anmache oder das große Baggern

in Rock, Pop, Jazz und Blues

Der Zeitgeist schwelgt heutzutage in Kommunikation als dem vermeintlichen Lebenselexier der modernen Gesellschaft.
Myriaden von Emails huschen durch virtuelle Netze und hinterlassen bei den Empfängern unübersehbare und meist ungelesene Textmüllhalden. Bei den Machern füllen sich dafür die Kassen, wie Dagobert Ducks legendärer Geldspeicher.
Bei der heutigen Jugend – dem Sinnbild der lichten Zukunft – sind Mutationen zu einer ausschließlich überdimensionierten Daumenmotorik diagnostiziert worden, und so wird es bald niemanden mehr wundern, wenn ihr am Ohr die Handys festwachsen, über welche man sich nach wie vor nichts wirklich Weltbewegendes zu sagen hat, mit dem Unterschied, dass für dieses belanglose Geschwätz teuer bezahlt werden muss und bei nicht wenigen schon einen erklecklichen Schuldenberg kumuliert hat.
Das ist nur gerecht!
Bei uns gibt es stattdessen ein kommunikatives Vergnügen der preiswerten Art: Musiker sprechen über ihre Instrumente miteinander!

Manche plappern ihren Vorspieler nur wie Papageien nach, andere führen mit Kontrabass und Klarinette einen durchaus ernsthaften Disput. Gurrend wie Turteltauben erörtert ein Pärchen, ob ihre Liebe auch noch am nächsten Tag Bestand hat, und schließlich deckt die Redaktion noch den beispiellosen Skandal auf, mit welch raffinierten Argumenten sich Männer vor der Hausarbeit drücken.
Diese äußerst spannenden musikalischen Kommunikationsstrukturen werden nicht an der durchkomponierten Klassik, sondern an zeitgenössischer improvisierter Musik veranschaulicht. Auf welche kreativen Mittel – auch ohne Handy und Email – da zurückgegriffen wird, lässt sich frei mit dem alten Sprichwort belegen: „Wie man in die ‚Band’ hineinruft, schallt es heraus …oder auch nicht !“
 

Apropos Kommunikation! Natürlich können die Zuhörer auch während der Sendung mit den Moderatoren reden. Also, lasst den Daumen zucken und wählt die 06421 / 961991 des Studios bei RUM, wenn es wieder heißt MUSIC WAS OUR FIRST LOVE, aber trennt das Handy vom Ohr, sonst habt Ihr nichts von der Musik, sondern nur das Besetzt -Zeichen.

Bildquelle: https://www.facebook.com/387741883981/photos/a.403108758981.199385.387741883981/10151128772053982/?type=1&theater

Music Was Our First Love am Samstag dem 04. Februar um 18 Uhr

Von Einem, der auszog, das Fürchten zu lernen…

aber unverrichteter Dinge an seinen Schreibtisch zurückkehrte, um die furchtbaren Erlebnisse in Zeitungsessays der Lächerlichkeit preiszugeben.

Der Mann heißt Christoph Zürcher, ist Ressortleiter des Feuilletons der „Neuen Züricher Zeitung“, und er bereist Orte und Weltgegenden, gegen die der luftige Ausflug eines Felix Baumgartner eine Kindergartenparty ist.

Ob Auge in Auge mit den gefräßigen Riesenwaranen auf Komodo, ob auf der Suche nach Bin Laden (†), ob als Marathonläufer im brasilianischen Dschungel oder als Teilnehmer eines mit Medikamenten zugedröhnten, himalayischen Bergsteigercamps… immer werden diese Grenzerfahrungen mit einem zwinkerndem Auge kommentiert. Den Lesern wird das Erlebte in einer bunten Mischung aus arroganter Weltbürgersicht mit intellektueller Distanz zur Sache und entsprechend humoriger „Bierernsthaftigkeit“ verabreicht. Die Furcht verkommt zum literarischen Kunstgriff, damit die Spannung nicht auf der Strecke bleibt.

Wem also von unseren Zuhörern-innen das intellektuelle Schmunzeln eine genüssliche Manier ist, sich die ödesten Weltgegenden als das letzte wahre Abenteuer vorzustellen, der/die sollte mal wieder reinhören, wenn die MUSIC WAS OUR FIRST LOVE-Redaktion in ihrem Hörspielfeature berichtet von Einem, der auszog…….

Die Sendung als Podcast.

Music Was Our First Love am Samstag dem 03.Dezember um 18 Uhr

S T A D T A N S I C H T E N

Allein sein…(unter allen)…ist eine gute Sache. / Bert Brecht: Im Dickicht der Städte

gibt es dieses Mal gleich doppelt: einerseits als musikalische Lobhudelei und Hymne auf eine Metropole, wobei wir uns gefragt haben, was einen Musiker veranlasst, sich solch ein Thema zum Gegenstand eines erfolgreichen Songs zu machen?

Und andererseits? Bevor man da zu einer Beurteilung kommen kann, haben wir uns von der Redaktion dem internationalen Jet-Set angeschlossen und mit wachsender Begeisterung aber immer weniger Geld in der Tasche einige dieser vermeintlich faszinierenden Örtlichkeiten aufgesucht. Weder eine schicke Sonnenbrille auf der Nase und Hightech Fotokamera vor der Brust, noch den BAEDECKER unterm Arm, sondern nur mit Bleistift und Papier ausgestattet, haben wir die auf uns niederprasselnden Eindrücke dieses urbanen Ambientes in feuilletonistischer Manier gewissenhaft notiert. Auch hat uns interessiert, warum aus so manchem verschlafenen Marktflecken in grauer Vorzeit heutzutage eine jetzt schon unübersichtliche Megacity geworden ist, deren atemberaubendes Entwicklungstempo wohl nie abgeschlossen sein wird.

Und die Musik dazu? Naja auch so eine Art Liebeslied ! Wem es gefällt, der mag Geschmack daran finden, genauso wie an den Kommentaren der Redaktion, die manche Hörer (innen) geschmackvoll, andere eher abgeschmackt finden werden.

Für alle stadtbegeisterten Radiohörer(innen) gilt also, Köfferchen gepackt, noch schnell die allerneueste Digicam besorgt, Stadtpläne nicht vergessen und rein in die Reisebusse oder Flieger, wenn es am Samstag, den 3. Dezember wieder heißt: „Music was Our First Love“.

Endlich mal dahin reisen, wo fast alle anderen eh schon immer sind!

„Music was our first Love“ Sendung am Samstag 05.11.

EIN FESTLICHER ABEND IN DER OPER…

…oder vielleicht ein Symphoniekonzert, oder eine kammermusikalische Soirée, vielleicht ein Liederabend mit berühmten Sopranistinnen und Tenören !?

Stattdessen lieber ein unvergessliches Konzert solistischer Virtuosen am Flügel oder an der Violine und was es sonst noch so gibt im Angebot klassischer Instrumente !?

„Was Ihr wollt !“, um mit einem Klassiker der Dichtkunst zu antworten.

Die MufL-Redaktion wird Sie – werte Hörerinnen und Hörer – mitnehmen auf eine Reise in die Welt der klassischen Musik und darüber hinaus, wird sie Ihnen ein „U“ für ein „E“ vormachen.

Wir meinen nämlich, dass die „E“-(rnsthafte) Musik durchaus „U“-(nterhaltsam) sein kann, und der märchenhaft-phantastische Bühnenaufzug einer ZAUBERFLÖTEN Inszenierung der Megalightshow eines MICHAEL JACKSON Konzertes (in memoriam) in Nichts nachsteht.

So wollen wir mit unserer geneigten Hörerschaft eintauchen in bunte Welt der klassischen Musik und uns verzaubern lassen vom Schwanengesang schriller Sopranistinnen und schmetternder Tenöre, atemlos staunen über die verhexte Fingerarbeit der instrumentalen Solisten am Pianoforte oder der Violine, und uns treiben lassen in den gewaltigen Klangsphären symphonischer Orchester, wo an exorbitanter Position der Dompteur… äh… muss heißen Dirigent mit der wehenden Mähne bis zu 170 Musiker nur durch seinen aus Elfenbein geschnitzten Taktstock diszipliniert.

Nun denn, liebe Hörerinnen und Hörer, werfen Sie sich in Schale: die Damen bitte das lange, schulterfreie Schwarze, die Haare hochgesteckt und die Klunker anhängen nicht vergessen; die Herren unterliegen selbstverständlich dem Frackzwang, aber bitte nicht watscheln und schon vor der ersten Pause auf dem Logenplatz wegschnarchen. Und jetzt geht`s los, auf in die heiligen Hallen, in die pompösen Kulturtempel des ach so verachteten Bürgertums … wenn es wieder heißt:

Music was Our first Love hier auf RADIO UNERHÖRT MARBURG am Samstag, den 05. November 2016 um 18:00 Uhr.