Das FSJK gibt es erst seit ein paar Jahren, im Gegensatz zum "Freiwillig Sozialen Jahr", das schon wesentlich länger angeboten wird. Eigentlich nicht verständlich, da der Kulturbereich doch so fasettenreich ist.
Genau das war vielleicht der Grund, warum die Bundesvereinigung für kulturelle Jugendbildung das FSJK ins Leben gerufen hat. Gerade weil der kulturelle Bereich eine so große thematische Bandbreite hat, fallen auch die Einsatzstellen sehr vielfälltig aus. Das Jahr wird als Orientierungsjahr für die Jugendlichen verstanden. Und es gibt viel Interesse von Jugendlichen an diesem Projekt. Das Jahr bietet jungen Menschen die Möglichkeit, über einen langen Zeitraum die Kulturarbeit aktiv mit zu erleben und die Möglichkeit für sich selbst heraus zu finden, ob es dort eine berufliche Perspektive gibt. Viele Jugendliche haben die Erwartung, dass das Jahr sie persönlich und beruflich weiter bringt. Sie lernen sich selbst besser kennen,”reifen“ wie man so schön sagt. Nicht zuletzt liegt es wohl daran, dass ihnen oftmals viel Verantwortung übergeben wird. Denn selbständiges Arbeiten ist eine gewünschte Vorraussetzung, die den TeilnehmerInnen sehr entgegen kommt. Außerdem erweitert sich über die Arbeit in den Einsatzstellen und im Austausch mit anderen Freiwilligen der geistige Horizont. Und es ist natürlich eine sehr gute Vorbereitung auf den späteren Berufsweg, da man einerseits eine Menge an praktische Erfahrung machen kann und andererseits Kompetenzen in verschiedenen Bereichen erlangt. Natürlich kommen vielen, die von dem FSJK hören, Gedanken wie: Wäre es nicht sinnvoller, sich direkt der Ausbildung oder dem Studium zuzuwenden? Damit man keine Zeit vertrödelt und möglichst schnell im Beruf steht? Doch das muss jede/r für sich selbst entscheiden. Außerdem können die praktischen Erfahrungen für Jugendliche in der freiwilligen Arbeit etwas sehr Wertvolles sein. Und weil das FSJK eine so sinnvolle Einrichtung ist, ist nun auch RUM zum ersten Mal mit dabei. Vielleicht gibt es ja auch eine NachfolgerIn von mir. Weitere Infos unter: www.bkj.de
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