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KB: Ist euer Name auch Programm? Was für Schwerpunkte behandelt ihr?
R.: Wenn Menschen vor Krieg weglaufen, haben wir immer solidarisch und
ausführlich darüber berichtet.
Ch.: Themen sind bei uns vor allem Kriegsdienstverweigerung im
internationalen Rahmen und totale Verweigerung – auch den Ersatzdienst – in
Deutschland. Außerdem haben wir uns mit den Zuständen in der Bundeswehr
selbst beschäftigt.
KB: Frauen in der Bundeswehr, war das auch ein Thema für euch?
Ch.: Natürlich! Wir haben einige beißende Polemiken formuliert. Denn wir
wollen kein gleiches Unrecht, sondern die Abschaffung der Bundeswehr.
KB: Wie habt ihr mit eurer 10-jährigen Sendereihe angefangen?
R.: Wir begannen durch die Kontaktaufnahme von RUM mit uns – dem
bundesweiten Verein der Deutschen Friedensgesellschaft vereinigter
KriegsgegnerInnen, DFGVK. Und das schon im Veranstaltungsfunk des Radios im
Oktober 1995.
Ch.: Wir saßen bei Wilfried im Wohnzimmer vor dem Computer und haben die
erste Sendung digital aufgezeichnet, was uns bis heute nicht mehr gelungen
ist.
KB: Also, 10 Jahre Kalaschnikov, was kommt jetzt?
Ch.: Jetzt kommt eine Jubiläumsnacht, mit alten Schnipseln und natürlich der
Einladung an unser Publikum, mit uns in eine Diskussion zu gehen.
R.: Wir haben jetzt mehr als 200 Sendungen gemacht. Nun wollen wir neben dem
Programmaustausch mit Radio Quer und dem Radio in Leipzig – wo Kalaschnikov
komplett zu hören ist – unsere Sendung für ein breiteres Publikum zur
Verfügung stellen.
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