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Außerdem gibt es, teilweise, die Beiträge von RUM auch als Podcast:

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pathway Sendungen Das Gesicht zur Stimme Höllenlärm Samstag, 04. Februar 2012
Höllenlärm
26. September 2006

RUM: Und warum ausgerechnet eine Heavy-Metal-Sendung?

R: Früher habe ich im Radio regelmäßig Sendungen gemacht, die sich mit politischen Themen beschäftigt haben.
Ich wollte mal irgendetwas machen, was nicht nur für andere ist, sondern womit ich selber meinem Hobby frönen kann.

P: Ich höre auch privat nur Metal. M. F. Bierchen hat ja vorher mit jemand anderem Sendung gemacht und weil wir uns gut verstanden haben, wollten wir dann zusammen weiter machen.

RUM: Und warum diese Spitznamen?

R: Die Sendung ist für mich Spaß. Das andere sind die ernsthaften Geschichten. Deswegen wird dann mein anderer Spitzname, Robbe, genannt. Ich wollte das politische und das private nicht miteinander
mischen. Außerdem gibt es einen Film der heißt „Kleine Haie“, da gibt es einen Manta-Fahrer der hat einen tiefergelegten Manta und hört immer Metal…

RUM: Gibt es denn bestimmte Themen in euren Sendungen?

R: Hauptthema ist die Musik, auf der anderen Seite versuchen wir auch Metal ein bisschen kritisch zu beleuchten, weil es im Schwarzmetal-Bereich, aber auch bei den normalen Metalern komische Tendenzen Richtung Satanismus oder Nationalismus gibt. Das wollen wir aufnehmen und angreifen.

P: Aber wir spielen sie nicht.

RUM: Habt ihr denn eine bestimmte Zielgruppe?

R: Eigentlich alle vom Altrocker bis zum Jung-Metaler. Mit den Altrockern war das aber ein Problem, die hörten oft gar nicht zu. Dann muss man sich eben dem jüngeren Publikum zuwenden, die Lust auf härtere Musik haben.

P: Generell widmen wir uns jeder Metalmusik, wobei M. F. Bierchen mehr für Powermetal zuständig ist und ich mehr für den Black-/Deathmetal.

RUM: Und warum sollte sich jemand die Sendung anhören, der normalerweise kein Metal hört?

R: Man kann sich ja immer überzeugen lassen, aber man muss uns nicht hören. Also so bescheiden bin ich dann doch.

RUM: Habt ihr ein bestimmtes Anliegen mit eurer Sendung?

R: Wir wollen auch lokale Bands vorstellen und wir hoffen, dass wir das auch noch ein bisschen ausweiten können, denn es gibt in Marburg und Umgebung gute Kapellen, die sehr wenig Gehör finden und wenige Auftritte ermöglicht bekommen. Vielleicht können wir dem ja ein bisschen nachhelfen.

RUM: Das heißt, eine junge Heavy-Metal-Gruppe kann sich auf jeden Fall an “Höllenlärm“ wenden?

R: Ja, man sollte aber schon über Schülerscheiben hinausgekommen sein.

P: Ich persönlich lege da auch sehr viel Wert darauf, dass wir nicht so bekannte Bands vorstellen, um einfach ein kleines Zeichen zu setzen und zu sagen „hier ihr könnt uns euer Material schicken und wir werden das spielen, um euch etwas unter die Arme zu greifen“.

R: Und so ein bisschen Sendungsbewusstsein ist natürlich auch dabei. Es gibt viel zu wenige in dieser Intellektuellenstadt, die gute Musik machen – Metalmusik eben.
 
 
 
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