Marianna Zibulajewa im Interview
interviewt von Maruta Sperling (RGS)
übersetzt von Magda SzychFrau Zibulajewa und ihr Ehemann wurden
1942 während einer Razzia zur Aushebung von Arbeitskräften von der Krim zu
Zwangsarbeiten nach Deutschland verschleppt. Beide mussten in der
Landwirtschaft in Fronhausen und in Allendorf arbeiten. Frau Zibulajewas
Sohn Alexander wurde am 5. Juli 1943 im Diakonissen-Mutterhaus Wehrda
geboren, wo beide Eltern arbeiten mussten. Kurze Zeit nach der Geburt
wurde die Familie über das Sterbe- und Geburtenlager Pfaffenwald
abgeschoben. Der Vater war in Marburg schwer erkrankt. Er starb am 29.
Februar 1944 in seiner Heimat auf der Krim. |
Skript
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Lidija Popowa im Interview
interviewt von Stephan Töllner (RGS)
übersetzt von Magda SzychFrau Popowa wurde mit ihrer Tochter
Swetlana Kusnezowa nach Marburg verschleppt. Sie arbeitete in der Firma
Seidel und später bei dem Zahntechniker Martin Warnke in Marburg. |
Skript
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Wera Solomko im Interview
interviewt von Alizie Huguenen (RGS)
übersetzt von Maria BcedinaFrau Solomko wurde am 5. Mai 1943
gemeinsam mit anderen Mädchen und Jungen aus ihrem Dorf in Güterwaggons
zur Zwangsarbeit nach Deutschland transportiert. Auf dem Arbeitswamt in
Marburg teilte man sie in Gruppen ein. Frau Solomko kam in die Wäscherei
der Landesheilanstalt Marburg in der Cappeler Straße in das
Reservelazarett IV. Hier arbeitete sie in der Wäscherei. |
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Pawlo Gurtowoi im Interview
übersetzt von Gert MeyerHerr Gurtowoi kam im August 1942 nach
Marburg in die Behringwerke, wo er als Pferdepfleger bis zum 28. März 1945
arbeitete. |
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Mykola Schutenko im Interview
übersetzt von Gert MeyerHerr Schutenko arbeitete bei den
Behringwerken in Marburg. Aus den Quellen des Staatsarchivs Marburg geht
hervor, dass er ab dem 8. Dezember 1942 bis 1945 als Chemiehilfsarbeiter
eingesetzt war. Zuvor arbeitete er bei der Dynamit-Nobel AG in Allendorf
vom 7.11.1942 bis 7.12.1942. |
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Oleksij Siliwerstow im Interview
übersetzt von Jana KaljushnaHerr Siliwerstow war bei den
Behringwerken als ziviler Zwangsarbeiter eingesetzt. |
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Maria Postowalowa im Interview
interviewt von Merlin Lang und Thomas Steinforth (THS)
übersetzt von Frau FrederixFrau Postowalowa arbeitete zunächst bei
der Dynamit Nobel AG in Allendorf (heute Stadtallendorf). Für den Zeitraum
von 15. bis 28. Februar 1943 weist die Datenbank des Dokumentations- und
Informationszentrums Stadtallendorf aus, dass Frau Postowalowa in die
Firma Seidel in der Rosenstrasse 8 nach Marburg gebracht wurde. Die
näheren Gründe für den kurzzeitigen Arbeitseinsatz in Marburg sind nicht
bekannt. |
Skript (Teil 1)
Skript (Teil 2)
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