Begegnungswoche mit

ehemaligen ZwangsarbeiterInnen

aus Polen in Marburg

Oktober 2004

 

Vom 3. bis 8. Oktober 2004 waren ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus Polen zu Besuch in Marburg. Die Begegnungswoche hat bei allen Beteiligten starke Eindrücke hinterlassen.
Die Begegnung steht am Übergang von der Erinnerung an Erlebtes zur Erinnerung an Mitgeteiltes: Zum einen wird es bald aufgrund der Zeit nicht mehr möglich sein, mit Opfern der NS-Diktatur in direkten Kontakt zu treten, zum anderen waren unter den Gästen auch Kinder von Personen, die in Marburg Zwangsarbeit leisten mussten.

Die Begegnungswoche war möglich im Rahmen eines federführend von der Marburger Geschichtswerkstatt durchgeführten Projekts in Kooperation und mit Unterstützung verschiedener Organisationen und Schulen, sowie der Stadt Marburg.

In der Begegnungswoche fanden zahlreiche Veranstaltungen statt. Unter anderem besuchten die Gäste und ihre Begleitpersonen ehemalige Arbeitsstätten und/oder ArbeitgeberInnen in und um Marburg.

Im Mittelpunkt der Begegnung standen die Berichte der ZeitzeugInnen. SchülerInnen nutzten die einmalige Chance, die Opfer der NS-Diktatur zu befragen. Die Interviews liegen hier nicht nur schriftlich sondern auch als Tondokumente vor.

Die AG Zwangsarbeit der Marburger Geschichtswerkstatt hatte in mühseliger Wühlarbeit in Archiven und mit Hilfe von ZeitzeugInnen die Geschichte der Zwangsarbeit in Marburg erforscht. Hier finden sich einige Dokumente.

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