Interview der Montagsfrühschicht mit Juan Andrés Obregon

21. Mai 2018

Montagsfrühschicht mit Paul und Shannon [@shannongaede]

Wir dürfen begrüßen: Juan Andrés Obregon
Instagram: @obregonmusic
Management / Booking: luka@lartistmanagement.com

Ein kleiner Ausschnitt aus dem Interview…

Shannon: […] Willkommen hier bei Radio Unerhört Marburg! Erstmal zum Einstieg: Wer bist du, was machst du in Marburg, was werden wir heute von dir kennenlernen?

Juan: Okay, ich heiße Juan, ich komme aus Venezuela. Ich bin ein Künstler – ich mache Musik! Mein Künstlername ist Obregon, also mein Nachname…ja und heute werden wir ein paar Lieder von mir hören, die schon erfolgreich sind und ich bin auch mega froh hier zu sein, mit Euch!

Shannon: Ein bisschen erfolgreich…das ist sehr bescheiden, denn ich sehe hier dein Song „Take Me“ hat auf Spotify aktuell über 7 Millionen Aufrufe! Hut ab – Respekt! Da würde ich auf jeden Fall stolz von Erfolg reden. Und da werden wir heute sicherlich reinhören, oder?

Juan: Ja wir können gerne als erstes in „Take Me“ reinhören, denn das war mein erster Song der so richtig erfolgreich geworden ist. Und ja, ich freue mich, denn der Song ist noch auf Englisch und derzeit mache ich eher Latin Music auf Spanisch. Ich habe meinen Stil verändert und es ist einfach mega interessant zu sehen, wie ich das vorher gemacht habe – und vor allem wie sich mein Sound entwickelt hat.

Shannon: Okay! Und wann ist das Lied entstanden?

Juan: Letztes Jahr im August wurde es veröffentlicht und nun hat es schon relativ viele Plays in einem halben Jahr. Ich freue mich so sehr zu sehen, wie sich meine Musik entwickelt und ich freue mich Euch heute alles zu erzählen!

Shannon: Magst du uns noch ein bisschen etwas zu diesem Song erzählen?

Juan: Ja! Take Me haben wir in Venezuela gemacht…Wir waren drei Künstler und die Sängerin kommt auch aus Venezuela. Der andere ist Olyk [@olykmusic] – beide wohnen jetzt im Ausland. Wir sind mega stolz, denn wir wollten die südamerikanischen Feelings in diesem Lied verpacken, durch die Gitarre, und der Melodie…das klingt einfach wie Südamerika! Ich produziere alle meine Lieder und ich schreibe auch die Lyrics…in diesem Lied habe ich zwar nicht gesungen, aber jetzt ist das alles etwas anders.
[…] Ich arbeite mit vielen Labels zusammen, anfangs mit einem aus Amsterdam und jetzt arbeite ich mit einem Label aus Panama. „Take Me“ haben wir auch mit diesem Label veröffentlicht – und nun möchte ich meine Arbeit und meinen Merch hier in Europa verbreiten.

Shannon: Interessant! Da wünschen wir dir auf jeden Fall viel Erfolg. Wo wollen wir denn als nächstes reinhören?

Juan: Danke. Das nächste Lied heißt „Que Quieres De Mi“ und dieses Lied war viral in 9 Ländern und auch auf verschiedenen Kontinenten…Holland, Norwegen, Peru, Argentinien, Kolumbien…

Shannon: Und ich sehe wieder, über 1 Millionen Klicks hier auf Spotify, da hören wir jetzt mal rein!

Paul: Wir haben gerade darüber geredet, dass dich Leute aus z.B. Barcelona oder Amerika anschreiben und dir mitteilen, dass dein Lied gerade in einer Bar lief. Und du studierst hier im bescheidenen Marburg Kunst Musik und Medien – wie kommt es dazu?

Juan: In Venezuela war ich auf einer deutschen Schule und habe dort auch mein Abitur gemacht und bin dann direkt hier nach Marburg gekommen. Diesen Studiengang hier in Marburg gibt es nicht in allen Universitäten hier in Deutschland – aber am Ende bin ich so froh, denn hier kann ich meine Musik machen. Ich liebe es Musik zu machen, es ist mein Hobby, aber auch mein Job, denn ich verdiene schon etwas Geld damit. Ich habe schon mein ganzes Leben lang Musik gemacht, aber eigentlich witzig: Ich hatte vorher Golf gespielt und auch schon ein Stipendium für die USA bekommen, aber das hatte ich abgelehnt, wegen dem Studium hier in Deutschland. Ich bin mega froh hier mit Leuten in Europa arbeiten zu können! Ich habe hier in Marburg auch in einigen Clubs aufgelegt. […]

Paul: Also die Lahnwiesen einem Goldplatz in Amerika vorgezogen – ich find’s sehr gut! […] Worauf darf man denn in naher Zukunft gespannt sein?

Juan: Ich würde gerne mit einem deutschen Künstler zusammenarbeiten. Hier in Marburg habe ich schon einen Rapper kennengelernt und ich würde gerne mit anderen Künstlern Shows machen, oder nur als Obregon. Mal schauen! Ich bin offen für alle Gelegenheiten die ich hier in Marburg bekomme, oder allgemein. Mein Manager kommt zum Beispiel aus Holland und ich habe auch dort schon mit einem Label gearbeitet und auch schon über Shows geredet – aber ich würde gerne hier in Deutschland Shows machen, denn das hier ist mein neues Zuhause.

Paul: Was mich auf jeden Fall noch interessieren würde: Du studierst hauptsächlich und machst nebenbei Musik, oder wie läuft das in deinem Alltag genau ab?

Juan: Musik ist mein Hobby, aber auch mein Job. Ich arbeite jeden Tag! Ich bin jeden Tag im Gespräch mit andern Künstlern, Managern, Producern…das nimmt viel Zeit […]. Wenn ich inspiriert bin, kann ich auch an einem Tag ein Lied fertig machen – dann kann ich sehr schnell arbeiten! Also generell, für Musik habe ich immer Zeit… […] Und natürlich ist es manchmal mit der Uni und der Zeit schwierig […], aber letztes Semester zum Beispiel hatten wir auch ein Seminar zu Marketing und so Sachen bringen mir auch viel für meine Projekte. Ich muss nicht nur Musik machen, sondern auch Business! Mit Kunst Musik und Medien lerne ich viele interessante Sachen, die auch helfen! Man muss immer weiter machen – man kann nie wissen, was man noch wissen könnte!

Paul: Wollen wir uns noch ein bisschen in deine Musik reinhören?

Juan: Ja gerne! Vor einem Monat wurde „Dime Que Si“ veröffentlicht und das ist sehr entspannt […]

Paul: […] Du meintest eben schon, dass deine Eltern nicht immer zu 100% begeistert waren…

Juan: Ja, wie gesagt. Ich hatte vorher viel Golf gespielt und viel Sport gemacht – und die wollten, dass ich so ein Stipendium bekomme, aber seit ich 11 Jahre alt war, hatte ich immer schon Interesse an Musik und wollte eine Rock Band haben und keine akustische Gitarre mehr spielen, sondern E-Gitarre und Singen und alles…und die waren nicht sooo glücklich damit. Mit 14 habe ich dann mit meiner Rock Band auf einem kleinen Festival gespielt und seitdem wusste ich, dass ich das kann. Ich kann Musik machen, ich kann meine Lieder schreiben! […] Dann kam mein Interesse für elektronische Musik.

[…]

 

Das ganze Interview (Audio)

Leave a comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.