Programmheft für Dezember 2018

Endlich ist der größte Umzugsstress überstanden! Am 17. November haben wir stundenlang Kisten, Kartons und Möbel vom Ausweichquartier ins Funkhaus gebracht und sind dabei ordentlich ins Schwitzen gekommen. Ein großes Dankeschön an alle die da waren und geholfen haben, dass der Umzug so reibungslos wie möglich lief!

Das Einzige, das wir im Ausweichquartier zurück gelassen haben, ist das Studio, welches erst in den nächsten Wochen umziehen wird. Das Büro ist aber schon umgezogen, also falls ihr uns besuchen möchtet, kommt in die Rudolf-Bultmann-Straße 2b. Dort findet jetzt auch das Info-Café wieder statt. Zum Sendung machen müsst ihr aber immer noch in die Neue Kasseler Straße 1 kommen.

Weihnachten steht vor der Tür und passend dazu haben wir Weihnachtsspecials von „Musikalische Verbrechen“ (S.7) und „Quatschbrötchen“ (S.7). Auf der Doppelseite findet ihr ein Interview mit der Band Blockhelden (S.8). Außerdem gibt es Vorschauen unter anderem für „Unerhört Live“ (S.15), „Sammelsuri-RUM“ (S.15) oder „Jazz-Zeit“ und am 27.12. wird es ein „Best-of Frühschicht“ geben (S.15). Wie letztes Jahr wird es auf der Website wieder einen Adventskalender geben, mit Rezepten, Bücher- und Filmtipps sowie Veranstaltungshinweise passend zur Adventszeit.
Außerdem vielen Danke an Yassna, die das wunderschöne Cover für dieses Heft gestaltet hat!

Wir wünschen euch eine schöne Adventszeit und frohe Weihnachten und hoffen das ihr gut ins neue Jahr startet!
(fg)

Interview mit Blockhelden

Wir dürfen begrüßen: Die Jungs von Blockhelden |
Zu Gast in der Frühschicht von Shannon und Paul
Bandmitglieder: Ole, Gitarre und Gesang |Janis, Gitarre | Julius, Gitarre | Julian, Bass | Alex, Schlagzeug
Im Studio: Ole und Janis

Shannon: Wie lange kennt ihr euch schon und wie ist die Band „Blockhelden“ entstanden?
Janis: Die Band kennt sich jetzt seit dem letzten Jahr im Oktober, jedenfalls in dieser Zusammenstellung. Wir haben jetzt einjähriges gefeiert! […] Den ersten Kontakt gab es früher mit Ole und Alex, unserem Schlagzeuger – man trifft sich mal und dann hat sich halt alles ergeben. Ole und ich kennen uns aber schon länger!
Shannon: Und direkt eine EP rausgehauen…?
Janis: Ja naja, was heißt direkt. Also wir haben lange mit uns herumgehadert wie wir es im Endeffekt machen…geben wirs weg, machen wirs selbst – letztendlich haben wir gesagt, dass wir alles alleine machen und hat auch gut geklappt und ist vor allem eine schöne Nummer geworden!
Shannon: Ihr macht Rockmusik – deutsche Musik, was kann man sich unter eurer Musik vorstellen?
Ole: Alternativen Pop Rock sagen wir immer ganz gerne – |Janis: Das ist wirklich nicht ganz so einfach zu definieren… im Endeffekt kann man sagen: Wir weinen auf hartem Rock! Aber es ist trotzdem irgendwie poppig … wir können es selbst nicht ganz zuordnen.
Shannon: Seit ihr schon immer in dieser Richtung unterwegs?
Ole: Also am Anfang hatten wir noch einen anderen Gitarristen, da war es sogar noch ziemlich poppig würde ich sagen, eher Akustisch sogar noch angehaucht und dann kam Janis dazu und ab dem Zeitpunkt ging es in die Richtung die wir alle ziemlich feiern – wurde alles rockiger und schneller. – | Janis: Jetzt ballerts!
Paul: Klingt doch alles sehr harmonisch würde ich sagen! – | Janis: Joar! Wir sind ein ganz harmonischer Haufen!
Ole: Natürlich gibt es immer mal Meinungsverschiedenheiten, aber wir denken, das ist normal! Aber meistens sind wir uns dann doch am Ende einig und dann wird alles immer ganz gut!
Shannon: Wir haben schon ein wenig über eure EP geredet – um was geht es in dem Song?
Janis: Der Song heißt Liebeslieder. Das würde man natürlich direkt mit einem typischen Liebeslied für irgendeine Frau in Verbindung setzen. Im Endeffekt geht es aber tatsächlich genau darum wie man sich fühlt, wenn man die Liebeslieder schreibt. Das ist ein Song den Ole damals geschrieben hat…das ist so ein Song, wenn wir den live spielen hat man immer eine gute Ressonanz und da war die Wahl, welchen Song wir jetzt als erstes aufnehmen nicht wirklich schwierig!
Shannon: Was ist bei der Studioaufnahme so alles passiert?
Janis: Wir hatten erstmal verschiedene Ansätze…Wie soll der Song klingen, wie wollen wir klingen darauf und wie wird das ganze dann gemischt. Jetzt sind wir endgültig mit einem klaren Kopf voran und können uns alle mit dem Ergebnis zufrieden geben und jetzt klingts wies klingt!
[…] Wir waren aber nicht im Studio, wir haben das bei uns im Proberaum aufgenommen. Das hat uns natürlich Geld ohne Ende gespart!
Ole: Auch im Video, da haben wir alles selbst gemacht. Also wirklich angefangen von Komposition bis Produktion und Videoproduktion…da sind wir schon sehr stolz drauf! Auch gefilmt haben wir alles selbst.
[…]
Paul: Wieso heißt ihr Blockhelden?
Janis: Puh, das ist eigentlich ganz unspannend. – | Ole: Ein Kollege meinte mal zu mir, wieso wir uns nicht einfach Blockhelden nennen. Und ich erstmal so, ja ok, eigentlich mega geil…dann hab ich das vorgeschlagen und joar.
Janis: Wir hatten unseren alten Proberaum in der Fabrikstraße 12 – 14 gehabt. Erster Vorschlag für einen Namen war Fabrikstraße 12. Also unkreativer geht’s nicht! Der nächste Vorschlag war Factory Guys…Fabrikstraße 12 klingt für mich wie ein richtiger scheiß Hipsterladen mit überall Holz und Büchern… Wir sind froh, dass es dann irgendwie doch Blockhelden geworden ist!

Liveauftritte
Ole: Also wenn das Jahr rum ist hatten wir 35-40 Live Auftritte und das im Jahr 2018…dafür, dass wir erst einjähriges gefeiert haben ist das schon ganz schön viel!


Und wer noch erfahren möchte, wie sich die Jungs im „Entweder….oder?“ Game geschlagen haben, was bei Liveauftritten so alles schief lief und wie sich „Liebeslieder“ in einer Acoustic-Version klingt, der kann hier das Interview hören:

https://www.freie-radios.net/92428

Kulturbeben Nomvember 2018

Die Novemberausgabe war mal wieder stark geprägt von Theaterberichten die wir uns in Gießen und Marburg angeschaut haben. Außerdem gab es noch einen Bericht über das Fast Forward Theater. Die Themen im einzelnen:

Wartesaal der Träume

Lieder erzählen im besten Falle eine Geschichte und regen unsere Phantasie an. Doch was passiert wenn man unterschiedliche Lieder nimmt, sie verbindet und ein Theaterstück daraus macht?

Informationen zum Stück auf der Seite des Hessischen Landestheater

ABBA - Take a chance on me

Pumuckl – Das Musical

Bei Pumuckl denkt man meist an Sägespäne und die Stimme von Hans Clarin. Was passiert also wenn daraus ein Musical gemacht wird. Nachdem die Musicalversion bereits in München Premiere feierte, kommt diese nun nach Gießen ans Stadttheater. 

Informationen zum Stück auf der Seite des Stadttheater Gießen

Steppenwolf - Born to be wild

Easzy Rider – Drama Schrägstrich Abenteuer

Wer bei dem Titel an den gleichnamigen Film denkt, ist schon drin in dem Bühnenabend den Zens Huber alleine im Mini TaSch präsentiert. 
Von den Parallel zum Film und wie der Abend war, dazu der folgende Beitrag. 

Informationen zum Stück auf der Seite des Hessischen Landestheater

Talking Heads - Road to nowhere

Kurze Interviews mit fiesen Männern

Christian Lugerth hat den gleichnamigen Roman von David Foster Wallace als ein Theaterstück erarbeitet. Wie aktuell die Thematik aus dem Roman von 1999 auch heute noch ist erfahrt ihr im folgenden Beitrag. 

Informationen zum Stück auf der Seite des Stadttheater Gießen

Monty Python - Every sperm is sacred

Fast Forward Theatre

Das Fast Forward Theatre ist vor allem im Bereich Impro-Theater zu Hause. Einen Überblick über die vielen Stücke und vor allem wie man selber Improvisieren lernen kann bietet der folgende Bericht von Rebecca.

Homepage des Fast Forward Theatre

Nina Simone - Feeling Good

Gesamte Sendung

Die gesamte Sendung als Podcast. (Verfügbar bis 14. November 2018)