Interview mit PHIMUS

Wir dürfen begrüßen: PHIMUS mit ihrer EP Winter Scars
Zu Gast in der Frühschicht von Shannon und Paul

Bandmitglieder: Doro Idahor, David Christ, Jona Damm, Johanna Wagner, Madita Janus, Benjamin Imhof

Im Studio: David (Gitarre, Gesang), Benni (Schlagzeug, Gesang), Doro (Sängerin)

Die EP Winter Scars wurde komplett in Moll geschrieben und jedes einzelne Lied verbirgt eine individuelle Geschichte. Diese Geschichten und die dazugehörigen Widmungen konnten wir PHIMUS im Interview entlocken – und für Euch gibt es das ganze Interview unter www.radio-rum.de noch einmal zum nachhören!

Hier nun ein kleiner Ausschnitt aus dem Interview:

Shannon: Hallo ihr Lieben! Würdet ihr euch kurz zu Beginn vorstellen?

David: Ja gerne, wir sind Phimus und wir machen Musik mit insgesamt 6 Leuten. Wir bewegen uns in der Richtung Rock, Pop und Jazz…irgendwo dazwischen.

Shannon: Und wie lange gibt es euch schon?

Doro: Jetzt ungefähr seit 3 Jahren. Wir waren alle zusammen auf einer Schule, aber in verschiedenen Klassen. Auf unserer Schule gab es immer Herbstkonzerte und Winterkonzerte – da wollte ich einen Jazz Song singen mit meinem Tutor, aber er wollte nicht und hatte dann mehrere Leute mobilisiert und irgendwie ist es dann mit uns geschehen…

David: Genau, auf unserer Schule war Musik ein ganz großer Schwerpunkt und jeder von uns hat sich auf der Schule auf seine eigene Art und Weise engagiert. Das eine Konzert was Doro gerade erwähnt hatte, hatten wir dann zusammengespielt und dann war irgendwie klar, dass wir das weiter machen wollen. Es hat irgendwie angefangen mit Jazz und als die erste Anfrage kam mit einem Repertoire, da haben wir uns so ein paar 60s, 70s Pop Cover angeschafft und sind diese Schiene auch sehr lange gefahren. Cover eben auf unsere Art!

Benni: Tatsächlich war es auch so, dass wir aus komplett verschiedenen Richtungen kamen. Also ich habe eher in Rock-Bands gespielt, während unsere Saxophonisten in den Big Bands Erfahrungen gesammelt hatte und David war von Anfang an beim Jazz dabei… Johanna unsere Pianistin ist sehr gut im klassischen unterwegs. So haben wir viel rumprobiert bis wir letztendlich langsam unseren Stil gefunden haben.

Paul: Klingt ein bisschen wie ein musikalisches Integrationsprojekt!

[…]

David: Ja, alles was wir anfassen ist irgendwie direkt unsers, weil wir nicht sagen, dass wir das nachspielen, sondern wir fügen unseren Stil ein. […] Eigentlich wollen wir uns aber von dieser Cover-Schiene langsam wegbewegen und haben uns dazu entschieden eigene Songs zu schreiben.

Paul: Da haben wir ja auch direkt was vorliegen – Eure EP „Winter Scars“. […] / Shannon: Wie kam es denn zur Produktion?

David: Also wir haben uns irgendwann dazu entschlossen, dass wir jetzt eigene Songs machen möchten. Wir hatten schon mal einen Song released und das hatte echt Spaß gemacht. Es war mega gut, dass Leute auf den Konzerten unseren eigenen Song gefeiert haben. Wir haben uns daraufhin hingesetzt, haben uns 2 Wochen am Stück in der Schule eingeschlossen und Songwriting betrieben. Dabei haben wir auch viel über uns selbst gelernt… Dann haben wir uns mit unserem Livetechniker Linus zusammengesetzt und haben das Ganze einmal grob aufgenommen und sind dann zu Manuel Steinhoff gegangen und der hat uns bei Proben auch begleitet und 2, 3 Sachen umgestellt. Daraufhin haben wir das Ganze aufgenommen […] Im Endeffekt waren das riesige Projekte, teilweise mit 170 Spuren. Wir haben uns dann entschieden, es nicht selbst zu mischen, da wir den Songs einfach gerecht werden wollten. Letztendlich können wir sagen, dass wir sehr stolz auf das Ergebnis sind!

Paul: Wie bekommt man 6 verschiedene Meinungen unter einen Hut?

David: Na klar gibt es Meinungsverschiedenheiten. /Doro: Eigentlich sitzen genau die diskussionsfreudigsten gerade hier im Studio. /David: Aber zum Glück sind nicht alle so stur wie wir. Es schreiben natürlich nicht alle gleichanteilig bei Songs mit, aber das wäre auch viel zu schwierig. Jeder gibt durch sein Spiel uns seine eigene Interpretation seinen Teil einfach dazu.

[…]

Shannon: Eure Releaseparty zu eurer EP war erst letztens in der Waggonhalle Marburg. Wie war dieser Abend für euch?

David: Genau, das war letztes Jahr im November. Und es war natürlich etwas ganz Besonderes – davor hatten wir zwar auch schon Konzerte veranstaltet, aber dieses Mal war die Location auch relativ groß. Unsere Erwartung den Raum zu füllen und auch das Projekt CD mit dem Abend abzuschließen war für uns ein echt großes Ding. /Benni: Wir haben halt auch viele Freude die uns schon oft gesehen haben und wir wollten auch diesen etwas Neues bieten. Mit natürlich neuen Liedern, aber auch mit neuen Coversongs – und dazu noch mit Features.

Während der Releaseparty war ein ganz persönliches Highlight der Band die Aufführung des Songs „Where have you been“. Dieser Song ist vor allem für Doro ein ganz persönlicher, da sie hier ihre nicht vorhandene Beziehung zu Ihrem Vater verarbeitet hat. Sie widmet den Song Ihrer Mutter – und wer auch Live diese unverwechselbare Stimmung der Band erleben möchte, sollte sich den 24. Mai 2019 (KFZ Marburg) im Kalender markieren.

Das Interview zu nachhören.

Leave a comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.