Interview: The Flims

Ich bin sowieso kein Kuchen-Fan…und dann muss der Kuchen echt nicht spannend sein!


– Julian
Gruppenbild der Band The Flims

In diesem Monat durften wir, die Montags-Frühschicht, „The Flims“ begrüßen! Im Studio waren Christian [alias Corth] – Bass & Julian -Schlagzeug, so gesehen die Rhythmus Gruppe der Band!

Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Interview….

Corth: […] wir sind „The Flims” und wir machen weitestgehend Indie Musik.

Paul: Weitestgehend? Was macht ihr denn, wenn ihr nicht Indie macht?

Julian: Pause…
Corth: Ja, Indie ist ja auch immer so ein Begriff – da weiß man nie so genau…viele nennen sich Indie, viele nennen irgendwas Indie – und wir nennen uns Indie!

Paul: Aber schon auf Grundlage der Musik, oder aufgrund eines Gefühls, welches ihr damit verbindet?

Julian: Gute Frage! Aber ich würde schon aufgrund der Musik sagen, wobei das Gefühl schon da ist. Ich würde jetzt nicht gerne aufgrund des Gefühls Classic Rock machen…was nicht heißt, dass ich die Musik schlecht finde.

Paul: War Indie auch die Musik, die euch inspiriert hat?

Julian: Absolut, denke schon! Wir hören schon in der Band teilweise unterschiedliche Musik, aber Indie war schon immer der Nenner auf den wir uns alle einigen konnten. Indie ist aber auch einfach so ein breites Feld – es gibt Indie Pop, Rock, Punk, Folk – und dann gibt es halt bei uns auch eher die softeren und aber auch die rockigeren. […] Bei uns beiden hier ist es zum Beispiel so, dass Corth deutlich rockigere Musik hört als ich –
Corth: Ich glaube ich bin auch tatsächlich die Person in der Band, die vorher am wenigsten mit Indie zutun hatte, bzw. erst durch die Band wieder zum Indie gefunden hat, was auch ein sehr schöner Prozess war.

Shannon: Seit wann gibt es die Band und woher kennt ihr euch?

Julian: Da muss ich kurz nachdenken…

Shannon: Bist du von Anfang an dabei?

Julian: Ja, ich bin Gründungsmitglied! Aber zu deiner Frage: Ich glaube seit 3 Jahren. Und seit eineinhalb bis zwei Jahren ist Corth dabei. Und die anderen beiden kenne ich noch aus der Schule und da haben wir einfach ein bisschen Musik gemacht – dann sind wir nach dem Abi alle ins Ausland. Danach haben wir uns wieder getroffen und haben die Band gegründet…so richtig ernsthafter wurde es allerdings erst mit Corth.

Shannon: Ihr habt vor kurzem eine EP rausgebracht mit dem Titel „Emma“. Wie ist es dazu gekommen, wie ist diese entstanden?

Julian: Ja bei Bands unserer Größe ist es meist ähnlich: Man schreibt die Songs im Proberaum, man spielt diese meist schon Live und irgendwann hat man genug Geld zusammen, um sich ein Studio für eine gewisse Zeit zu mieten und dort ist meist eine Person, die mit einem die Platte produziert. Umso mehr Geld man hat, umso länger kann man ins Studio und umso besser werden die Songs…wir hatten mittel viel Geld – wir haben sehr viel dafür rausgeholt!
Corth: Man kann aber trotzdem sagen, dass wir uns gerade bei der EP einiges vorgenommen haben und meiner Meinung nach auch gut umgesetzt haben. Generell würde ich aber sagen, dass die Platte ein wenig zu glatt wurde für das, wenn man uns live hört. Wenn man Zeit im Studio hat, überlegt man sich noch Sachen, die intuitiv nicht da gewesen wären – das war für uns aber eine sehr wichtige Erfahrung! Wir waren vor ein paar Monaten wieder im Studio und haben das ganz anders gemacht…

Liveauftritte … und die Pannen!

Shannon: Ihr habt die neue EP schon das ein oder andere Mal live gespielt und vor allem bei neuen Songs gibt es ja immer mal wieder die Situation, dass etwas nicht klappt: Was ist bei Euch schon so bei Liveauftritten schief gegangen?

Julian: Das hat bei uns gar nicht so viel mit neu und alt zutun – wir sind bekannt dafür uns bei jedem Song verspielen zu können. Bei uns ist es immer die Technik…wir gehen mit unseren Sachen wirklich nicht gut um.

Corth: Meine Lieblingspanne hat was mit dem Hafenfest in Marburg zutun. Dort wird ja eine schwimmende Bühne auf der Lahn aufgebaut und wir hatten die Ehre dort zu spielen. Erstmal ist man irgendwie meilenweit von dem Publikum weg – was schonmal eine sehr lustige Erfahrung ist, und dann möchte man anfangen zu spielen, aber dann kommt eine Gitarre einfach nicht. Und im Normalfall geht man einfach alle Kabel durch und geht in den Backstage und tauscht ggf. ein Kabel aus, aber das geht natürlich nicht, wenn man mitten auf der Lahn steht. Dann steht man da und wird von allen begutachtet – es kam dann zwar mal eine Kiste Bier die rübergebracht wurde, damit waren wir schon zufrieden, aber das Problem war immer noch nicht gelöst…
Julian: Im Endeffekt war nur ein Kabel locker!
Saiten reißen auch immer… und ein Fehler eines Veranstalters war, BierPong im Backstage zu erlauben…Man fühlt sich dann zwar richtig gut auf der Bühne, aber wir waren tatsächlich so, so schlecht.
Corth: Was auch so ein Klassiker ist: Ich tanze gerne mal auf der Bühne und unsere Gitarristen haben 1000 Pedale vor sich liegen und ich habe wirklich nur ein Stimmgerät. Und wenn man da drauftritt, dann ist mein Bass stumm. Ich schaffe es aber immer in jeder zweiten Show im rückwärtslaufen da draufzutreten –
Julian: Das ist auch immer geil, weil es immer bei einem Drop ist! Corth haut so richtig rein, freut sich so auf diesen einen Moment, hüpft und es kommt einfach nichts mehr! Genau dann hört man mich immer hinten lachen! – Ist dann halt wirklich ein starker Drop!

Wer noch mehr zum Musikvideo zu „Emma“ wissen möchte, wissen möchte wie sich die Jungs bei #EntwederOder geschlagen haben und Hintergründe zu den einzelnen Songs erfahren möchte – der sollte sich das Interview anhören!

Das Interview

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