Interview: Bazouka Groove Club

Ziel war ein Album, ich glaube EP geht bis 6 Songs…wir haben 7!“


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In diesem Monat durften wir, die Montags-Frühschicht, „Bazouka Groove Club“ begrüßen! Stellvertretend waren Joscha (Gitarre) und Philipp (Klavier und Synthesizer) mit uns im Studio. Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Interview…

Paul: Ihr beschreibt eure Musikrichtung auf Social Media als Rock/Rap – was ist es denn nun?

Philipp: Ich persönlich hadere immer mit der Frage, da es einfach schwierig zu beschreiben ist. Es ist mal das, mal das – es ist viel Melodisches drinnen, aber auch Rap und Rock, Pop, es ist bunt durchgemischt.

Joscha: Das kommt vermutlich dadurch zustande, dass wir alle aus verschiedenen Richtungen kommen! […]

Philipp: Man kannte sich schon so aus der Musikszene – wir hatten vorher alle Projekte in denen wir vorher waren. Marcus und ich haben in einer Band zusammengespielt und Niklas und Joscha eben auch. Basti war der einzige der so von Außerhalb dazu kam – der kam zum Studieren nach Marburg und den haben wir dann auch über Umwege kennengelernt. Dann haben wir uns zusammengesetzt und es lief!

Joscha: Bisschen Patch-Work eben…

Paul: Basti kam von außerhalb dazu – heißt, er hat die Band mit euch gegründet? Oder wie kam es dann zu „Bazouka Groove Club“?

Philipp: Ich habe mit Bastis Bruder zusammen in einer WG gewohnt und habe Basti dadurch kennengelernt – man ist dann halt ins Gespräch gekommen und bei meiner Band lief es damals nicht so gut…somit war das dann ein fließender Übergang! Ein, zwei Monate später stand dann das Projekt.

Paul: Habt ihr am Anfang dann eher Sachen gecovert, oder direkt losgejamt?

Joscha: Wir sind bis heute leider nicht so eine krasse „Jam-Band“…irgendwie klappt das bei uns einfach nicht. Ich weiß auch nicht warum. Zum ersten Mal haben wir im Proberaum von der Richtsberg-Schule gespielt, das erste Mal zu dritt, bevor Marcus dabei war. Da haben wir unsere ersten Ideen ausgefeilt und haben aber schnell gemerkt, dass man zu dritt keine Band ist! Marcus hat uns dann aber noch eine gute Portion Input gegeben.

Philipp: Cover kamen relativ spät erst ins Spiel!

Joscha: Eher um lange Sets zu füllen.

Paul: Wie entstehen Songs bei euch?

Philipp: Songs entstehen unterschiedlich. Jeder von uns hat mal eine Idee, oder es entstehen auch Ideen im Proberaum tatsächlich. Es kam auch schon vor, dass Basti oder Joscha eine Idee mitgebracht haben und wir so dachten: „Ja ok, ist cool!“, oder „Ne, lass lieber sein!“. Und das ist halt immer so bisschen ein hin und her…

Joscha: Wir sind eigentlich schon dahinter, dass wir jede Idee ausprobieren die in den Raum kommt. Wir möchten jeder Idee eine Chance geben – aber wenn es nach einer Stunde noch nichts ist, dann soll es vielleicht auch nicht sein.

Paul: Wie ist der Name eures Albums „TAPETENWECHSEL“ zustande gekommen? Und wie kam es zur Albumproduktion?

Philipp: Das Album beschreibt einen Veränderungsprozess und dann lag der Titel ziemlich nahe.

Joscha: Genau, und es war dann zu einem Zeitpunkt wo wir gedacht haben: „Ok, jetzt ist die EP schon eine Weile her, wir haben schon einen Teil der Schulden abbezahlt…vielleicht könnte man ja jetzt etwas aufnehmen…es ist wieder Zeit für Output.“

Philipp: Wir sind dann ins Studio gegangen mit dem gleichen Produzenten der EP. […] Es war auch ein langer Prozess. Irgendwann haben wir uns gesagt, ok wir wollen wieder Songs schreiben und haben uns mit unserem Produzenten zusammengesetzt und zusammen daran gearbeitet bevor man ins Studio geht, um ein wenig Zeit zu sparen…dann ging es aber auch Schlag auf Schlag – wir waren im Frühsommer im Studio, im Herbst auch nochmal und im Dezember ist das Album dann herausgekommen.

Joscha: Diesmal war es auch deutlich zerstückelter! Also bei der EP haben wir alles im gleichen Studio aufgenommen. Dieses Mal waren wir für die Instrumente in Nürnberg, für den Gesang waren wir in einem Ferienhaus in Mecklenburg-Vorpommern und für den zweiten Teil der Vocals dann sogar in Hamburg.

Shannon: Ihr wart mit eurem Album auf Tour – in welchen Städten wart ihr da unterwegs?

Joscha: Es stand von Anfang an fest, dass wir eine Tour fahren müssen. Wir haben angefangen in Hannover, danach ging es hoch nach Hamburg. […] In Hannover waren wir sehr überrascht, wie schnell wir alles aufgebaut hatten! Wir hatten hier im Trauma noch geprobt und vor Ort haben wir uns sehr professionell gefühlt. Danach ging es nach Münster und von dort aus nach Köln und Rüsselsheim.

Shannon: Und welche Stadt war euer persönliches Highlight?

Joscha: Für mich war es glaube ich Hamburg. Wir haben da in der Druckerei gespielt – und ich weiß nicht ob es wirklich die andere Band aus Hamburg war, die die ganzen Leute herangezogen hat, oder ob die Hamburger einfach mehr Bock haben rauszugehen, um abends Konzerte zu schauen.

Philipp: Stimmt. Das hat alles gepasst – die Stimmung war gut und es war einfach ein rundes Ding an dem Abend.

Wer mehr über die Tour zu „TAPETENWECHSEL“ erfahren möchte, kann sich das ganze Interview hier anhören. Wer Bazouka Groove Club mal LIVE erleben möchte, sollte sich folgende Termine merken: 03. Mai – Bonn | 24. Mai – Marburg: Abendschulen Marburg

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