Jazz-Zeit Extra

Auch Jazz aus Australien gab es über die Jahre schon gelegentlich in der Jazz-Zeit, jetzt einen ganzen Abend lang. Selbstverständlich erinnert der australische auch an den Jazz anderer englischsprachiger Länder, durch die Lage des Kontinents aber besteht die Szene doch für sich. Austausch findet statt, z.B. war die Sängerin Kristin Berardi letztes Jahr längere Zeit in Europa, auch in D’land, manche dt. Musiker sind dorthin ausgewandert wie der Schlagzeuger Niko Schäuble (auch den umgekehrten Weg gibt es, etwa die Posaunistin Shannon Barnett) oder pflegen intensive Kontakte wie der Kölner Pianist und Komponist Florian Ross. Eine gelungene Melange also.

Anfang des Monats in der ersten Sendung zu Violine hatten wir ausführlich den ursprünglich aus Australien stammenden, mittlerweile in Berlin lebenden Geiger Daniel Weltlinger. Diese Sendung scheint den Podcast-Abrufen nach auf für Jazz-Verhältnisse einiges Interesse gestoßen zu sein. Diesmal gibt es weitere Stilrichtungen des Jazz, die Zusammenschau zeigt die erhebliche Bandbreite des Jazz überhaupt und auch in Australien, laßt Euch überraschen. Übrigens profitiert auch die australische Szene von z.B. aus Asien eingewanderten MusikerInnen.

Es gibt wiederum (uns) bekannte und unbekannte KünstlerInnen, meist von Independent-Labels, die oft die der KünstlerInnen selbst sind – so wie es unserem, auch selbst so formulierten Radio-Auftrag entspricht: Kristin Berardi & James Sherlock, Sam Gill’s Coursed Waters, Ellen Kirkwood & die Sirens Big Band, das Zela Margossian Quintet, das Mezza/Ginsburg- Ensemble, The Necks, Origami, das Florian Ross Quintet, Kumar Shome, Spirograph, Daniel Susjar’s Afro-Peruvian Jazz Group, The Three Seas, Trichotomy  und The Vampires.

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