Interview mit There Will be Tranquility

Wir dürfen begrüßen: Die Jungs von There Will be Tranquility | Zu Gast in der Frühschicht von Paul und Shannon

Zu Gast: Wadim (Sänger und Gitarre), Peter (Schlagzeug), Max (Keyboard, Synthesizer), Leon (E-Bass, Gesang) und Niklas (Gitarre)

Ein kleiner Ausschnitt aus dem Interview….

Teil 1 Bandvorstellung

Shannon: Wie kam es zu eurem Bandnamen?
Wadim: Wir haben vor allem gedacht, dass das musikalisch und thematisch am besten das widergibt, was wir machen.
Paul: Zu eurer Platte: Diese heißt genauso wie die Band auch. Ist das die Erste? Hat das was damit zutun oder wie kam es zu dem Namen?
Wadim: Ja! Zum einen ist es unsere erste Platte und zum anderen ist es auch thematisch das, was am besten gepasst hat. Wir haben uns ewig überlegt, wie sie jetzt letztendlich heißen soll […] aber da die Platte auch kurz nach der Umbenennung der Band ins Rollen kam…ja, dann ist das so passiert!
Paul: Wie ist denn das ganze ins Rollen gekommen? Wer hat denn den ersten Impuls gegeben?
Peter: Die Songs auf der Platte gibt es teilweise schon länger und wir haben seitdem wir mit 12, 13 Jahren ca. mit der Musik angefangen haben direkt gesagt, dass wir irgendwann etwas in der Hand halten möchten…das hat sich dann so lange hingezogen, dass wir dann jetzt vor knapp zwei Jahren gesagt haben: So! Jetzt nehmen wir das Geld in die Hand und dann kamen die Songs halt nach und nach dazu […]
Paul: Und wie kommt es zu der Qualle auf dem Cover?
Peter: Wir haben uns gedacht, die Qualle passt auch zum Bandnamen und sie wirkt sehr ruhig, bewegt sich seicht im Wasser… – Wadim: Ja und vor allem auch diese zwei Seiten der Qualle – dass sie zum einen sehr ästhetisch wirkt, aber dadurch, dass sie auch stechen kann eben auch noch ein bisschen Dampf dahinter hat! Das passt auch ganz gut zu unserer Dualität in der Musik.
Musik
Zur Bandgeschichte:
Leon: Der Klassiker von jungen Bands ist ja so: Man trifft sich in der Schule und man merkt, dass die anderen sich auch für Musik interessieren, oder ein Instrument spielen …dann hat man ein bisschen drauf los gedudelt – Wadim: Damals noch gedudelt, nicht gejammt! – Dann irgendwann getroffen und angefangen Green Day zu covern … irgendwann an den ersten eigenen Song rangetastet und mit der Zeit entwickelt sich das dann. […]

Wadim: Erste Gig war auch 2010, 2009 haben wir uns gegründet. In der Zeit hat sich natürlich jeder von uns weiterentwickelt und die Platte ist das Resultat von den Einflüssen von jedem von uns.
[…] Max: Ich bin mir aber auch sehr sicher, dass sich das noch weiterentwickelt!

Zu den Pannen bei Liveauftritten:
[…] Peter: Ja also…ich als Drummer hab mich mal ein wenig im Tempo vergriffen…das war vor sechs oder sieben Jahren – man muss dazu sagen, dass ich da noch kein Klick hatte und dann hab ich mal einen Song auf doppeltem Tempo gespielt und die Jungs haben mich nur dumm angeschaut und ich habs gar nicht gecheckt irgendwie und ja…es hat aber tatsächlich geklappt, wir haben den Song in eineinhalb Minuten gespielt! – Wadim: Das war spannend ja…. – Peter: hat zwar scheiße geklungen, aber ja!
Paul: Gut, dafür war es ja dann auch schnell vorbei…

Teil 2 | Entweder, oder…?

Wir haben mit der Band ein Entweder, oder…? Interview geführt. Fragen wie: Bier oder Wein, Britney oder Christina, Berge oder Meer, Schokolade oder Chips und auch Fantakuchen oder Maulwurfskuchen haben die Band zu aufschlussreichen Diskussionen geführt! Anfangs relativ kollektive Antworten, aber umso heikler die Fragen, umso mehr Diskussionsbedarf… Reinhören! Verschriftlichen kann man dies einfach nicht Stimmungsgetreu!

Das Interview zum Nachhören findet ihr unter:
https://www.freie-radios.net/91065

Interview mit Pete´s Moonride

Wir dürfen begrüßen: Pete’s Moonride: Zu Gast sind Hauke und David – Insgesamt besteht die Band aus fünf Bandmitgliedern

Ein kleiner Ausschnitt aus dem Interview…

Paul: Willkommen hier bei Radio Unerhört Marburg, 90,1 MHZ. Möchtet ihr euch kurz vorstellen?

Hauke: Ja hallo! Wir sind ein Teil von Pete’s Moonride und wir spielen Akustik, Folk, Reggae, Rock, Jazz, Weltmusik! Also…die Pause war so lange, weil wir es selbst schlecht beschreiben können.

Paul: Klingt so, als wäre alles dabei!

David: Joar, so ist es. Wir können vieles, aber nichts so richtig! Wir haben einen Haufen Instrumente und einfach unseren Spaß dran.

Hauke: Es ist schon so, dass jeder sein Hauptinstrument hat. Wir sind halt so…Gitarre, E-Gitarre, Kontrabass, bzw. E-Bass mittlerweile…Schlagzeug und Mandoline.

David: Jap! Und singen tuen auch noch alle! […] Manchmal müssen Leute singen obwohl sie nicht singen wollen und manchmal dürfen Leute nicht singen, obwohl sie gerne würden…das wird dann immer demokratisch beschlossen.

Paul: Also auch hier herrscht eine Kompromiss Ebene…

David: … Die ganze Band ist ein einziger Kompromiss, das kann man schon so sagen.

Thema: Wie entstehen eigentlich eure Lieder?

Hauke: Es geht eigentlich immer so los, dass zwei Leute hauptsächlich die Lieder schreiben und man kommt mit einer vollständigen Idee – dann jammen wir einfach auf dieses Lied und gucken was dabei rauskommt. […] Also die Grundidee ist meistens von einer Person, aber das Endprodukt ist auf jeden Fall ein Gesamtwerk.

Paul: Und in welcher Position seht ihr euch?

Hauke: Ich bin einer von den Liederschreibern, der andere ist Patrik.

David: … und ich bin eher so der reaktive Typ. […] Naja ich kann mich gut in Sachen einfügen, die die anderen gemacht haben! Hauke: … und den Senf dazu geben.

*Musik – Spirit*

Paul: Spirit ist einer eurer ersten Lieder, sozusagen aus den frühen Tagen der Bandgeschichte. Dieses habt ihr mit ein paar weiteren Songs aufgenommen und zwar in Eigenregie, einfach irgendwie Zuhause?

Hauke: Ja genau, also wie machen das alles Zuhause, denn so ein Studio zu mieten würde unser Budget sprengen. Und unser Patrik hat Zuhause zum Glück Aufnahmeequipment und Mikros. Das bedeutet aber, dass wir alle einzeln einspielen müssen. Das heißt jemand legt vor und dann kommen alle Instrumente nach und nach und spielen zu der einen Spur und irgendwann ergibt sich dann ein Lied.

David: Genau und der arme Patrik darf es dann zusammenmischen und zusammenschneiden und das ist ein Haufen Arbeit, das muss man schon sagen. […] Hauke: Natürlich sind auch heute noch Fehler drinnen, aber das klingt einfach ehrlich!

*Musik – Waiting in the rain*

David: Waiting in the rain, einer unserer ernsteren Songs. Von uns beiden hat keiner den Song geschrieben […] Den Song hat Patrik geschrieben und es ist ein klassischer Herz-Schmerz-Song…viel in eine Beziehung investiert zu haben und am Ende dann im Regen zu stehen – ich glaube darum geht es ungefähr.

Thema: Liveauftritte

Paul: Was gibt es bei euch so an Pannen die in Erinnerung geblieben sind?

Hauke: Also es gibt schon unzählige Pannen, die uns schon widerfahren sind. […] Also wir wissen schon, dass es so nach vier, fünf Auftritten einen scheiß Auftritt geben muss – das ist praktisch eine Regel. […] Ich weiß nicht wer von Euch die Dammelsberg Party kennt, aber wir hatten dort einen Live-Auftritt, schön im Wald, nachts um 12 … und unserm Michi, der spielt Kontrabass, dem ist schon beim ersten Lied die tiefe E-Seite ständig vom Steg gerutscht und wir haben sie nicht mehr drauf bekommen und konnten dann gar nichts machen – haben dann im Publikum nach einer Nagelfeile gefragt um irgendwie den Steg zu feilen, aber wir habens nicht hingekriegt und…ja war eine Blamage, aber war okay! Im Endeffekt lag es daran, dass er den Steg einfach falschrum aufgebaut hatte – da hat er natürlich umsonst gefeilt.

Paul: Wie lief das dann ab? War das Improvisationsvermögen dann ausreichend oder…?

Hauke: Also wir habens schon drei Liedern mehr schlecht als recht probiert und dann kamen immer mehr Musiker auf die Bühne und haben uns dann praktisch abgelöst.

David: Das ganze ist dann in eine Jam-Session ausgeartet … Hauke: Genau, aber in der waren wir nicht mehr involviert.