Basic Musik nimmt den Sendebetrieb wieder richtig auf

Hallo an Alle,

als allererstes möchte ich Euch herzlich zu dem Radioprogramm Basic Musik willkommen heißen/begrüßen. Im Verlauf der vergangenen zehn Jahre (2009-2019) haben wir stets den nicht-kommerziellen und freiheitlichen Charakter des Programms, das an Euch und die Welt gerichtet ist, in allen Aspekten beibehalten. Immer mit der grundlegenden Absicht, die Integration, Kommunikation und Kultur zu unterstützen. In der Abfassung des Programms versuchen wir stets, die drei Sprachen unserer Kultur – Deutsch, Spanisch und Quechua – einzubeziehen, um auf diese Weise mehr Möglichkeiten zur Präsentation eines universellen Programms zu haben, das weiter reicht, als wir es uns vorstellen können.

Musik ohne Grenzen, Protestmusik, Interviews und ungewöhnliche Wiedergaben, um nicht in die Monotonie des Standard-Radios zu fallen. Basic Musik hat sich mit viel Elan neu-aktiviert und behandelt politische und soziale Themen, die im allgemeinen Interesse liegen und die neue, frische oder schon vergessene Ideen bei den Zuhörern hervorrufen können.

In unserem Tätigkeitsverlauf haben wir viele Problematiken auf überzeugende Weise behandelt und verbreitet, die ganz klar unseren revolutionären und aktiven Charakter in unserer Kommune widerspiegeln. Jetzt haben wir eine ganze Batterie an musikalischen Rhythmen und Protestthemen am Start, die, wie wir fühlen, sehr wichtig für Euch Alle sind.

Klimawandel, Ökologie, Kampf für die Unterstützung der indigenen Völker, Bildung sowie eine große Bandbreite weiterer politischer und sozialer Themen wollen wir weiterhin motiviert vertreten und verbreiten. Basic Musik richtet sich an Euch Alle, an jedem zweiten und dritten Dienstag im Monat, von 22 bis 24 Uhr. Dazu gibt es jeweils zwei Wiederholungen am dritten und vierten Dienstag von vier bis sechs Uhr und von 16 bis 18 Uhr.

Als letztes möchten wir Euch darüber informieren, dass wir in diesem Jahr 2019 das Privileg haben, unseren Sendebetrieb wieder richtig aufnehmen zu können. Ich darf sagen, dass wir darüber sehr dankbar und froh sind. So können wir Euch wieder zu den Programm- und Technik-Workshops einladen, damit Ihr Euer eigenes Radioprogramm kreieren könnt.

Im Namen der Redaktion von Basic Musik danke ich Euch im voraus für Euer aufmerksames Zuhören.

Einen großen Gruß und eine feste solidarische Umarmung,

Daniel E. Tinoco Viduvich, Redaktionschef

MUSIC WAS OUR FIRST LOVE – Samstag, 2. November, 18:00 Uhr

Das philosophische Kolloquium tagt…

Mehr Licht….. ! (Johann Wolfgang v. Goethe)

Die MuFL-Redaktion hat zu dieser Veranstaltung einige der bedeutendsten, lebenden Koryphäen des Fachs ins Studio eingeladen………. Zu dumm! Abgesagt haben PETER SLOTERDIJK (muss erst noch essen, anschließend zum Friseur… kann dauern…) und auch STEPHEN HAWKING (da muss der Berg schon zum Propheten kommen…).

Anwesend sein wird hingegen ein ordentlicher deutscher Professor aus der Provinz (der Mann weiß eben, wo er hingehört) – möglicherweise der kommende „shooting star“ in dieser Disziplin – und er wird sich nicht entblöden auf die knallharten Fragen des Moderators – die drängendsten und wichtigsten Probleme die Menschheit betreffend, die eh niemanden interessieren -, die abwegigsten Antworten zu finden.

Auch um der unausgesprochenen Intention willen, unsere Hörerschaft aus ihrem philosophischen „Dornröschenschlaf“ aufzuschrecken, wird die Redaktion bohrend den Finger in die gärende Wunde der Sinnstiftung legen, um endlich definitiv zu erfahren, ob die Welt nun rund ist oder bunt, oder doch eher platt und kleinkariert. Denn wir sind es leid, geistig immerzu damit abgespeist zu werden, dass die Philosophen, die Welt bisher nur verschieden interpretiert haben, denn es kommt darauf an, sie…………. zu vermessen!

Also sollten alle neugierigen Radiosüchtigen einschalten, wenn es wieder heißt „Music was Our First Love“ und dann der Geist der Aufklärung im Hier-Sein des Studios durch unser Bewusst-Sein ins Jetzt-Sein unseres Da-Seins schwebt, um auf Nimmerwiedersehn durch das Hintertürchen des elektronischen Äthers zu verschwinden…

 

Programmheft Oktober

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Erstis und Nicht-Erstis,
wir tauchen mit unserem U-Boot Unerhört für die Orientierungswoche wieder auf und wollen den Erstis dabei helfen, sich hier in Marburg so richtig wohlzufühlen. Infostände und Spiele sind natürlich auch mit an Bord. Weiterhin könnt ihr euch diesen Monat auf investigative Recherchen und gute Musik freuen. Einen herzlichen Dank an alle Teamenden, welche im September die  Schulklassenführungen und den Einführungsworkshop so interessant gestaltet haben.

Wir möchten uns an dieser Stelle mit einem riesigen Dank für die einjährige Unterstützung in der Operationszentrale von unserer FSJ-Kraft Felicia G. verabschieden! Mit ihrer Hilfe konnten einige Weichen in der Programmkoordination gestellt werden, sodass die Sendungsmachenden einen reibungslosen Sendeablauf erfahren durften. Wir hoffen, dass du in deinem Studium auch so organisiert bist, wie du es bei uns warst 🙂 Seit Anfang September gibt es nicht nur zwei, sondern vier neue, helfende Hände bei uns im Radio: Das FSJ-Kultur-Programm beglückt uns mit dem neuen Programmkoordinator Eliah v. D., während Freya S. als neue Ansprechpartnerin für alles rund um Öffentlichkeitsarbeit für euch zur Verfügung steht. Viel Spaß mit dem monatlichen Programm!

MUSIC WAS OUR FIRST LOVE – Samstag, 5. Oktober 2019 , 18:00 Uhr

Jim Morrison’s Plumbergang und die Pforten der Wahrnehmung

Der ganze Ärger begann damit, dass Jim Morrison eines Tages bemerkte, dass die Türen in seinem Elternhaus nicht nur zum Öffnen und Schließen taugten. Erstaunt musste er feststellen, dass man auch durch sie hindurchgehen konnte und dann plötzlich in einem anderen Raum war. Ganz nebenbei fiel ihm auf, dass er auf diese Weise eine völlig neue Sicht auf den Raum und die in ihm angeordneten Objekte bekam. Zwar hatte er zu diesem Zeitpunkt noch nichts von Baruch de Spinoza gehört, aber irgendwie erschien es ihm plausibel, dass die Reihenfolge und Verknüpfung der Vorstellungen in seinem Denken die gleiche sei, wie die Reihenfolge und Verknüpfung der Dinge im Raum.

Soweit war die Sache klar, jedoch gab es da etwas, was ihn über alle Maßen störte und womit er fortan einen Großteil seiner Freizeit verbrachte: Er hatte nämlich bemerkt, dass die Türen im Laufe der Zeit zu quietschen begannen und das brachte ihn immer wieder auf die Palme. Er konnte diese jämmerlichen Klänge einfach nicht ertragen, wenn sie in ihrer penetranten Atonalität beredtes Zeugnis von der Vergänglichkeit der Dinge ablegten. Da musste schnell etwas geschehen!

Zu seinem Glück stellte er fest, dass er nicht der Einzige war, der sich mit dergleichen Problemstellungen herumzuschlagen hatte. Da gab es Ray Manzarek, Robby Krieger und John Densmore – allesamt junge, aufstrebende Klangklempner – die sich im Sommer 1965 am Strand von Venice Beach/California zufällig trafen, um künftigen Heimwerkergenerationen zu zeigen, wo der Hammer hängt.

Wie diese Jungs dann in den darauf folgenden Jahren eine ganze Reihe von angerosteten Tür- und Stimmbändern mit unterschiedlichen Hausmittelchen schmierten, das erfahrt ihr nur hier bei Radio Unerhört Marburg auf 90,1 MHz, wenn es am 05. Oktober von 18:00 bis 20:00 Uhr wieder heißt: Music was our first Love!

Programmheft Mai 2019

Ja, der Mai steht vor der Tür! Und mit ihm endet mit etwas Glück auch das wechselhafte Aprilwetter.
Falls der Mai wider erwarten nicht so sonnig wird, haben wir euch die Sonne einfach auf unser Titelbild gepackt.
Auch bringt der Mai einige Feiertage mit sich, den 1. Mai und Himmelfahrt. Diese Jahr könnt ihr euch aber nicht nur auf den Freien Tag bei Christi Himmelfahrt und ein mögliches langes Wochenende freuen sondern auch auf das RadioCamp, das vom 29. Mai – 02. Juni wieder am Bodensee bei Markelfingen stattfindet. Ansonsten könnt ihr euch wie immer auf ein abwechslungsreiches Programm im Radio freuen. Kulturbeben stellt euch die neue Spielzeit am Stadttheater Gießen vor und am 08. Mai wird es ab 18 Uhr wieder sportlich in unserem Programm mit „Wir machen Sport“. Und nicht vergessen:
Nächsten Monat gibt es wieder einen Einführungsworkshop ins Radiomachen! Wenn du also gerne lernen möchtest selber Radio zu machen, vielleicht gerne eine eigene Sendung machen magst dann schreib dir den 07. – 09. Juni am Besten schon mal dick und fett in den Kalender und melde dich am Besten schoneinmal an. Wie du dich anmeldest und was genau dich bei dem Workshop erwartet findest du auf unserer Homepage in der Kategorie radio.machen.
Wir freuen uns auf dein kommen!
Und starten mit viel Freude und einem tollen Programm in den Mai.
(lg&al)

Programmheft für Februar 2019

Langsam wird es hyggelig in unserem Funkhaus und auch den ersten richtigen Frost hat unsere Heizung schon geschafft. Den eine funktionierende Heizung war einer der Gründe, warum wir vor einem Jahr das Funkhaus, für die Sanierung, verlassen haben.
Das musikalische Hygge Gefühl liefert euch im Februar die Sendung Jazz-Zeit, die euch in der Welt des skandinavischen Jazz entführt. Dänemark und Finnland machten den Auftakt und nun ist es an der Zeit zu hören was Schweden und Norwegen so an gutem Jazz zu bieten hat.

Völlig andere Musik bietet euch die Sendung Musikfabrik, die seit Februar fest bei uns im Programm ist. Jeden 2. Freitag im Monat hört ihr von 16 bis 17 Uhr für jeden Musikgeschmack etwas und natürlich danach auch als Podcast.

Noch nichts zu hören bei uns im Programm ist das Themengebiet Sport. Das wollen wir ändern und suchen dafür Menschen die Lust haben eine Sportsendung zu gestalten. Ob Sportstudierender oder sportinteressiert, meldet euch per E-Mail an sport@radio-rum.de.
Auch ein Bandinterview haben wir wieder für euch im Heft, diesmal war die Band PHIMUS in der Frühschicht zu Gast. Wer es lieber hören möchte findet mehr Informationen dazu auf unser Homepage. Oder ihr folgt uns auf unseren sozialen Kanälen um früher solche Interviews hören zu können.
Hej da!

(al)

Interview mit PHIMUS

Wir dürfen begrüßen: PHIMUS mit ihrer EP Winter Scars
Zu Gast in der Frühschicht von Shannon und Paul

Bandmitglieder: Doro Idahor, David Christ, Jona Damm, Johanna Wagner, Madita Janus, Benjamin Imhof

Im Studio: David (Gitarre, Gesang), Benni (Schlagzeug, Gesang), Doro (Sängerin)

Die EP Winter Scars wurde komplett in Moll geschrieben und jedes einzelne Lied verbirgt eine individuelle Geschichte. Diese Geschichten und die dazugehörigen Widmungen konnten wir PHIMUS im Interview entlocken – und für Euch gibt es das ganze Interview unter www.radio-rum.de noch einmal zum nachhören!

Hier nun ein kleiner Ausschnitt aus dem Interview:

Weiterlesen Interview mit PHIMUS

Programmheft für Dezember 2018

Endlich ist der größte Umzugsstress überstanden! Am 17. November haben wir stundenlang Kisten, Kartons und Möbel vom Ausweichquartier ins Funkhaus gebracht und sind dabei ordentlich ins Schwitzen gekommen. Ein großes Dankeschön an alle die da waren und geholfen haben, dass der Umzug so reibungslos wie möglich lief!

Das Einzige, das wir im Ausweichquartier zurück gelassen haben, ist das Studio, welches erst in den nächsten Wochen umziehen wird. Das Büro ist aber schon umgezogen, also falls ihr uns besuchen möchtet, kommt in die Rudolf-Bultmann-Straße 2b. Dort findet jetzt auch das Info-Café wieder statt. Zum Sendung machen müsst ihr aber immer noch in die Neue Kasseler Straße 1 kommen.

Weihnachten steht vor der Tür und passend dazu haben wir Weihnachtsspecials von „Musikalische Verbrechen“ (S.7) und „Quatschbrötchen“ (S.7). Auf der Doppelseite findet ihr ein Interview mit der Band Blockhelden (S.8). Außerdem gibt es Vorschauen unter anderem für „Unerhört Live“ (S.15), „Sammelsuri-RUM“ (S.15) oder „Jazz-Zeit“ und am 27.12. wird es ein „Best-of Frühschicht“ geben (S.15). Wie letztes Jahr wird es auf der Website wieder einen Adventskalender geben, mit Rezepten, Bücher- und Filmtipps sowie Veranstaltungshinweise passend zur Adventszeit.
Außerdem vielen Danke an Yassna, die das wunderschöne Cover für dieses Heft gestaltet hat!

Wir wünschen euch eine schöne Adventszeit und frohe Weihnachten und hoffen das ihr gut ins neue Jahr startet!
(fg)

Interview mit Blockhelden

Wir dürfen begrüßen: Die Jungs von Blockhelden |
Zu Gast in der Frühschicht von Shannon und Paul
Bandmitglieder: Ole, Gitarre und Gesang |Janis, Gitarre | Julius, Gitarre | Julian, Bass | Alex, Schlagzeug
Im Studio: Ole und Janis

Shannon: Wie lange kennt ihr euch schon und wie ist die Band „Blockhelden“ entstanden?
Janis: Die Band kennt sich jetzt seit dem letzten Jahr im Oktober, jedenfalls in dieser Zusammenstellung. Wir haben jetzt einjähriges gefeiert! […] Den ersten Kontakt gab es früher mit Ole und Alex, unserem Schlagzeuger – man trifft sich mal und dann hat sich halt alles ergeben. Ole und ich kennen uns aber schon länger!
Shannon: Und direkt eine EP rausgehauen…?
Janis: Ja naja, was heißt direkt. Also wir haben lange mit uns herumgehadert wie wir es im Endeffekt machen…geben wirs weg, machen wirs selbst – letztendlich haben wir gesagt, dass wir alles alleine machen und hat auch gut geklappt und ist vor allem eine schöne Nummer geworden!
Shannon: Ihr macht Rockmusik – deutsche Musik, was kann man sich unter eurer Musik vorstellen?
Ole: Alternativen Pop Rock sagen wir immer ganz gerne – |Janis: Das ist wirklich nicht ganz so einfach zu definieren… im Endeffekt kann man sagen: Wir weinen auf hartem Rock! Aber es ist trotzdem irgendwie poppig … wir können es selbst nicht ganz zuordnen.
Shannon: Seit ihr schon immer in dieser Richtung unterwegs?
Ole: Also am Anfang hatten wir noch einen anderen Gitarristen, da war es sogar noch ziemlich poppig würde ich sagen, eher Akustisch sogar noch angehaucht und dann kam Janis dazu und ab dem Zeitpunkt ging es in die Richtung die wir alle ziemlich feiern – wurde alles rockiger und schneller. – | Janis: Jetzt ballerts!
Paul: Klingt doch alles sehr harmonisch würde ich sagen! – | Janis: Joar! Wir sind ein ganz harmonischer Haufen!
Ole: Natürlich gibt es immer mal Meinungsverschiedenheiten, aber wir denken, das ist normal! Aber meistens sind wir uns dann doch am Ende einig und dann wird alles immer ganz gut!
Shannon: Wir haben schon ein wenig über eure EP geredet – um was geht es in dem Song?
Janis: Der Song heißt Liebeslieder. Das würde man natürlich direkt mit einem typischen Liebeslied für irgendeine Frau in Verbindung setzen. Im Endeffekt geht es aber tatsächlich genau darum wie man sich fühlt, wenn man die Liebeslieder schreibt. Das ist ein Song den Ole damals geschrieben hat…das ist so ein Song, wenn wir den live spielen hat man immer eine gute Ressonanz und da war die Wahl, welchen Song wir jetzt als erstes aufnehmen nicht wirklich schwierig!
Shannon: Was ist bei der Studioaufnahme so alles passiert?
Janis: Wir hatten erstmal verschiedene Ansätze…Wie soll der Song klingen, wie wollen wir klingen darauf und wie wird das ganze dann gemischt. Jetzt sind wir endgültig mit einem klaren Kopf voran und können uns alle mit dem Ergebnis zufrieden geben und jetzt klingts wies klingt!
[…] Wir waren aber nicht im Studio, wir haben das bei uns im Proberaum aufgenommen. Das hat uns natürlich Geld ohne Ende gespart!
Ole: Auch im Video, da haben wir alles selbst gemacht. Also wirklich angefangen von Komposition bis Produktion und Videoproduktion…da sind wir schon sehr stolz drauf! Auch gefilmt haben wir alles selbst.
[…]
Paul: Wieso heißt ihr Blockhelden?
Janis: Puh, das ist eigentlich ganz unspannend. – | Ole: Ein Kollege meinte mal zu mir, wieso wir uns nicht einfach Blockhelden nennen. Und ich erstmal so, ja ok, eigentlich mega geil…dann hab ich das vorgeschlagen und joar.
Janis: Wir hatten unseren alten Proberaum in der Fabrikstraße 12 – 14 gehabt. Erster Vorschlag für einen Namen war Fabrikstraße 12. Also unkreativer geht’s nicht! Der nächste Vorschlag war Factory Guys…Fabrikstraße 12 klingt für mich wie ein richtiger scheiß Hipsterladen mit überall Holz und Büchern… Wir sind froh, dass es dann irgendwie doch Blockhelden geworden ist!

Liveauftritte
Ole: Also wenn das Jahr rum ist hatten wir 35-40 Live Auftritte und das im Jahr 2018…dafür, dass wir erst einjähriges gefeiert haben ist das schon ganz schön viel!


Und wer noch erfahren möchte, wie sich die Jungs im „Entweder….oder?“ Game geschlagen haben, was bei Liveauftritten so alles schief lief und wie sich „Liebeslieder“ in einer Acoustic-Version klingt, der kann hier das Interview hören:

https://www.freie-radios.net/92428

Interview mit Stillesraushen

Wir dürfen begrüßen: Die Jungs von Stillesraushen | Zu Gast in der Frühschicht von Shannon und Paul
Social Media: https://www.facebook.com/Stillesraushen/

Ein kleiner Ausschnitt aus dem Interview….

Teil 1 Bandvorstellung

Shannon: Hallo und herzlich Willkommen hier bei Radio Unerhört Marburg! Wer seid ihr denn, was spielt ihr jeweils in der Band, möchtet ihr euch kurz vorstellen?
Band: Ja Hallo! Ich fange einfach mal an… Ich bin der Konstantin, ich spiele Gitarre und singe bei Stillesraushen. / Simon: Hey, ich bin der Simon und ich spiele Schlagzeug! / Christian; Hallo, ich bin der Christian und ich spiele auch Gitarre, aber singe nicht…/ und ich bin der Bene und ich spiele Bass und probiere mich auch am Gesang!
Shannon: Sehr geil! Probierst dich am Gesang und an der Stelle lacht der Sänger…was hat es damit auf sich?
Konstantin: Nee, ich finde, dass er sehr schön singt! Aber er spielt es immer runter und deshalb habe ich gelacht…Wir haben tatsächlich jetzt den ersten Auftritt gespielt, wo auch er gesungen hat und es klingt echt ziemlich cool so!
Bene: Ja es war okay, es war okay… […] Ja also ich habe das früher schon mal gemacht in einer Band, da habe ich auch schon gesungen, aber jetzt eben längere Zeit nicht, deshalb musste ich mich da erst wieder reinfinden – vergesse sogar voll oft zum Mikro zu gehen, wenn ich da hinten bei Simon am Schlagzeug stehe…
Shannon: Seit wann besteht ihr so in der Konstellation als Band?
Bene: Also in der Formation wie wir jetzt sind, schon fast 2 Jahre. Und da hatte sich in der Besetzung eigentlich nichts groß getan! Also wir haben uns fast komplett so kennengelernt […]
Shannon: Cool! Und wie habt ihr euch kennengelernt?
Bene: Facebook! Unser Sänger hatte eine Kontaktanzeige geschrieben, wir haben uns daraufhin gemeldet, uns getroffen und die Chemie hat einfach gestimmt!
Konstantin: Vom Stil her sind wir auch mittlerweile ganz anders als die Bands, die ich bei diesem Aufruf beschrieben hatte… / Christian: Und zum Glück auch anders als die Lieder, die ihr am Anfang geschrieben habt! Also ich bin zwei Proben später dazu gekommen und dann haben sie mir ganz begeistert was vorgespielt und ich dachte mir nur „ach du meine Güte! Wo bin ich denn hier gelandet?!“
Paul: Wie kommt es zu eurem Bandnamen?
Konstantin: Also der Name ist eigentlich relativ spontan entstanden. […] Wir haben uns irgendwann zusammengesetzt und waren uns sicher, dass wir mal langsam einen Namen brauchen und hatten die komischsten Ideen. […] Dann hab ich irgendwann gesagt, dass Musik für mich immer wie ein Rausch ist. Und dann haben wir gedacht, dass es ganz witzig wäre, wenn man einen Gegensatz reinbaut – und ein Rauschen kann eben nicht still sein… Lustiger weise haben wir uns dann gesagt: „Okay, wir schreiben es so bescheuert wie möglich!“ – was sich letztendlich als sehr schlechten PR-Move herausgestellt hat […]

Shannon: Wie entstehen bei euch die Lieder? Was steckt da alles dahinter?
Konstantin: Generell schreiben machen wir immer im Proberaum! Das ist meistens so: Einer kommt mit einer Idee an und wir arbeiten alle Drumherum dran – somit ergänzen wir uns und bauen auf dieser Idee auf. Bei der Aufnahme im Studio, naja sagen wir es mal so…ich habe ein bisschen länger gebraucht als die anderen! Weil ich zu nervös war, waren nur 2 Leute mit im Studio und der Rest war draußen…
Christian: Ja war ganz witzig, wir saßen dann auf dem Balkon und man hat nur Konstantins Geschrei gehört und man dachte wirklich, man ist in irgendeinem Schlachthaus! War interessant fand ich… / Simon: War teils auch etwas irritierend, denn manchmal gab es so 5 Minuten Pause und dann kam plötzlich so ein Schrei als ob irgendjemand abgestochen wird…
Paul: Was waren denn so eure größten Pannen bei den Liveauftritten? Was passiert, wenn es mal nicht klappt?
Simon: Ja, das war tatsächlich unser zweiter Gig überhaupt bei einem Bandcontest und prägnant war die Stelle, als ich beim Spielen gesehen habe, wie sich ein Becken langsam verabschiedet und von dem Podest runterkippt – dann sehe ich nur ein paar Funken sprühen und denke mir nur so…Okay, spielste mal weiter! Dann hat sich herausgestellt, dass das Becken in die Stromversorgung der Gitarren Amps geflogen ist und beide Gitarren waren dann weg! Und ja… was machst du dann? Unser Notfallplan ist immer ein Bass und Schlagzeug Jam – das geht ganz gut! / Bene: Wir können damit ganze Stunden füllen!! […]
Konstantin: Ist uns tatsächlich so ähnlich im Nachtsalon Marburg passiert… Generell Technikprobleme sind immer irgendwie dabei!
Neue Musik von einem Liveauftritt
Paul: Letztens hattet ihr einen Gig wo ihr sehr viele Neuproduktionen gespielt hattet – hat sich das schräg angefühlt?
Bene: Ist halt immer wieder interessant…wenn man es im Proberaum spielt ist es eine Sache – da kann man es auch hundertmal gespielt haben – das erste Mal auf der Bühne vor Publikum ist immer sehr aufregend! Man macht sich erstens Sorgen darum, wie es überhaupt ankommt… /Simon: Ich würde halt auch sagen, dass das Blackout Risiko riesen groß ist! Die anderen Songs hat man schon jahrelang live gespielt – da kann man schon mal einen Part verwechseln mit einem anderen Lied!

Teil 2 Entweder, Oder…
Wir haben mit der Band ein Entweder, Oder…? Interview geführt. Fragen wie: Unsichtbar machen oder Fliegen können, Gedanken lesen können oder in die Zukunft schauen, Pizza selbst machen oder bestellen, haben die Band zu aufschlussreichen Diskussionen geführt! Anfangs relativ kollektive Antworten, aber umso heikler die Fragen, umso mehr Diskussionsbedarf… Reinhören! Verschriftlichen kann man dies einfach nicht Stimmungsgetreu!