Der lange Rodgau Monotones Abend

Samstag, 26. September 2020 – 20:00 Uhr bis 24:00 Uhr

Rodgau Monotones (Foto: E-W, CC-BY-SA)
Die Rodgau Monotones sind die hessische Kultband seit über 40 Jahren. Wir blicken mal zurück auf viele unvergessene, aber nicht aus der Mode gekommenen Songs. Wir spielen Klassiker wie: „Die Hesse komme“, „Volle Lotte“ oder „Ei Gude Wie?“ aber auch Klassiker wie „Kleiner Pirat“, „Bad Orb“, oder „Until the Walls Came Tumblin‘ Down“. Freut euch auf einen langen musikalischen Abend an dem die Gitarren lange klingen!
Moderiert wird die Sendung von zwei echten Monotones-Fans, Désirée Börner und Gregor Atzbach.
Während der Sendung möchten wir mit euch in Kontakt treten, ihr könnt uns im Studio anrufen und von euren Monotones-Momenten erzählen und euch natürlich eure Lieblingslieder wünschen. Die Sendung wird aus einem anderen Studio gesendet, daher erreicht ihr uns während der Sendung unter

06421 96 89 460‬.

Foto: Rodgau Monotones

Programmheft September

Liebe Leser:innen und Hörer:innen,
in diesem Monat gibt es bei uns – wie eigentlich immer – die bessere Musik, als das herkömmliche Radio der öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunkanstalten zulässt. Warum das so ist? Wegen der Vielfalt und den Mitmachmöglichkeiten aller Bürger:innen! Wer seine Musik hier spielen lassen möchte, kann gerne vorbeikommen oder anrufen. Wer die Geschichte des Lieblingshörbuchs über UKW oder Internetradio mit anderen Teilen will, wird bei uns mit offenen Armen empfangen. Wer Interesse hat, Radiomachen zu lernen, muss keine Berührungsängste haben! Vom 11.09. bis zum 13.09. könnt ihr in einem weiteren dreitägigen Workshop alles rund ums Radiomachen lernen – von geschichtlichen Aspekten des Radios, über Stimme, Moderation und (Post-)Produktion bis hin zur finalen Umsetzung der eigenen Sendung. Mehr Informationen dazu gibt es auf Seite 9.
Eine besondere Person, welche ganz und gar nicht von Berührungsängsten oder Unmut betroffen war, ist unsere (ehemalige) FSJ-Kraft für die Programmkoordination. Eliah hat uns seit dem 1. September 2019 begleitet und verlässt bedauerlicherweise das Amt der Proko mit dem Ende seines FSJs am 31. August. Neben den Tätigkeiten in der Proko war Eliah ein fester Bestandteil unseres Teams, ein Mitglied, das durch die ungeheuren Anstrengungen und Leistungen für den Marburger Lokalfunk niemals vergessen wird. Vieles war ganz und gar nicht selbstverständlich. Glücklicherweise bleibt er Radio Unerhört Marburg bestehen, indem er als ehrenamtlicher Sendungsmachender die Radioinhalte bereichert und sich unter die Szene der Funker:innen wuselt. Wir danken dir für alles, was du für das Radio und die Proko getan hast. Peace! Wir wünschen allen und ganz besonders dir Eliah viel Spaß mit dem Programm von September.

Programmheft August

Hallo liebe Hörer:innen und Internetgemeinde,
die Sendungen und der Betrieb bei Radio Unerhört Marburg nehmen immer weiter an Fahrt auf. Während erste Workshops unter Vorsichtsmaßnahmen stattfinden und Praktikant:innen ihre Nase erstmals seit Mitte März wieder in die Studios stecken, zeigt auch die Stadt Marburg in ihrem Veranstaltungskalender, dass sie ihr Bestes gibt, um der Bevölkerung einen (den Umständen entsprechend) unterhaltsamen und lehrreichen Sommer zu geben. Bei uns geht es nach dem kürzlich vergangenen Workshop „Einführung ins Radiomachen“ in gleicher Weise weiter weiter: Vom 11.09. – 13.09. könnt ihr in einem weiteren dreitägigen Workshop alles rund ums Radiomachen lernen, von geschichtlichen Aspekten des Radios über Stimme, Moderation und (Post-)Produktion bis hin zur finalen Umsetzung der eigenen Sendung. Bei Interesse gibt es auf Seite 9 weitere Informationen. Nachdem das Sommersemester für die Studierenden der Stadt im August in die Hausarbeiten- und Prüfungsphase umschwingt, so befinden wir uns bei Radio Unerhört Marburg ebenso in einer Phase des Umschwungs. Am 1. September erwarten uns gleich zwei neue FSJ-Kräfte für die Stellen Programmkoordination und Öffentlichkeitsarbeit. Anstrengungen und Freude begleiten unsere Vorbereitungen, damit die beiden Menschen einen angenehmen Einstieg in eine neue, aufregende Zeit erhalten. Trotz Vorfreude tritt an dieser Stelle ein Fröhlichkeitsparadoxon hervor, denn die in das RUM-Team gewachsene Programmkoordination in Form von Eliah, welcher uns ein sagenhaftes Jahr im Rahmen des FSJ begleitet hat, wird die hauptamtliche Stelle der Proko abtreten. Es gibt Insider-Gerüchte, welche besagen, dass er dem Radio erhalten bleibt. Fortsetzung folgt.

Programmheft Juli

Liebe Hörer*innen, liebe Radiolog*innen,
es beruhigt, dass so langsam Normalität einkehrt. Im Juli findet unser altbekannter Einführungsworkshop endlich wieder statt. Mehr Informationen sindauf Seite 9 zu finden. Selbstverständlich erfüllen wir gemäß den medizinischen Empfehlungen seit jeher alle zu erfüllenden Maßnahmen. Auch sind wir uns fast sicher, dass die Staatsorgane sich die mancherorts verpflichtende Trackingliste bei uns abgeguckt haben, denn: Infolge des europäischen Ausbruchs von SARS-CoV-2 haben unsere Journalist*innen bereits früh die Initiative ergriffen und die neue Normalität zur Normalität erklärt. Hygienekonzept, Trackingliste, Abstandsregelungen, neue Studioregelungen. RUM fährt seit Anfang April anders, aber immer noch gut! Es bleibt gesamtgesellschaftlich zu hoffen, dass dieser restriktive Zustand nur temporär aufrecht erhalten wird und sich nicht in einer psychischen Kontroll-Distanz-Instanz manifestiert. Egal welchen Ausgang die Geschichte nehmen mag, es wird ein weiteres Kapitel in einem von vielen Büchern mit dem Titel „Epidemien früher und heute“ geschrieben werden. Falls ein besonderes Interesse für das „Früher“ besteht: Unter freie-radios.net finden sich unzählige Interviews mit Ärzt*innen, Bürger*innen, Politiker*innen zum Thema Epidemie, darunter auch ein Interview mit Prof. Dr. med. Marion Maria Ruisinger über den Umgang mit Epidemien wie Pest, Pocken, Cholera oder der Grippe. Das Interview führte Frank von Radio F.R.E.I. und gibt Aufschluss darüber, wie SARS-CoV-2 medizinethisch und -historisch einzuordnen ist. Unser Juliprogramm ist derzeit leider leicht ausgedünnt, hält aber glücklicherweise Abstand zu C****a.

Viel Spaß mit dem Programm und einen schönen Juli!

Programmheft Juni

Liebe Hörer:innen und Radiomachende,

neben herzstillstandgleichem Vor-der-Glotze-Rumsitzen und durch Langeweile bedingten Schokolöffellutschen verkünden wir: Der Schokolöffel SCHMILZT! Es ist zu warm. Die Donnergeräusche des Apokalypse-Now-Filmtons flachen ab nachdem Nachbar K. sich beschwert, weil sein alltäglicher Heuschnupfen-Mittagsschlaf gestört werden würde. Ob es nicht doch ein monatelang andauernder SARS-CoV-2-Infekt ist? NEIN! Während des Versteckens im —— ist die Natur vorangelaufen und hat unter den Stichworten Grün, Fortpflanzung und HITZE die Welt erobert. Es wird der Tag kommen an dem die Menschheit die furchtlose Hoheit zurückgewinnt und mti ihrem klickkla*k und d*ngdong das nächste Tor verfehlt – in dieser Hinsicht geht der Punkt diesmal weder an die Menschen noch an die Natur.

In diesem Monat gibt es wichtige Ankündigungen zu unserem Info-Café und Einführungsworkshop. Es freut uns wirklich sehr, mitteilen zu können, dass wir wieder in geregelter Weise für euch da sind. Bitte beachtet die weiteren Hinweise auf Seite 15. Es bleibt zu sagen, dass wir weiterhin Moderator:innen für unsere Freitagsfrühschicht suchen. Gerne könnt ihr euch und du dich über einen der vielen Kontaktierungswege bei uns melden. Alle dürfen – keine:r muss! Das Programm ist diesen Monat gewohnt kunterbunt und ein besonderer Shoutout geht an die Musikfabrik, weil sie in den zwei letzten Monaten vergessen wurde, angekündigt zu werden (shame on Heftgestaltung).

Habt ein freudiges Hören mit dem Programm von Juni!

Programmheft Mai

Liebe Leser*innen, liebe RUMiolog*innen,
die Welt bezwingt sich. Anders denken, anders sehen, anders hören, anders träumen. Wie ein beständiger Albtraum begann in Deutschland ab Mitte März der Wandel hin zur Isolation, um festzustellen, dass viele langjährig bewährte Unterhaltungsangebote in dieser psychologisch bedrückenden Situation nicht voll funktionsfähig sind. Nicht bei uns, nicht bei RUM.
Unsere Sendungsmachenden haben mit programmatischen Initiativen wie dem neuen, stadtweiten „Coronatalk“ reagiert und werktäglich Interviews mit Bürger*innen durchgeführt. Interviews über Trauer und Freude, Vorgehensweisen, die Zukunft. Auch unsere musikalischen Verbrechen sorgen weiterhin für ohrenbetäubende Zähneknirscher, die Jazz-Zeit sendet in frischer Manier und morgens stellt die Frühschicht den Tag auf die Beine. Neben den genannten Sendungen produzieren duzende weitere Sendungsmachende ein alternatives, ausgeklügeltes Radioprogramm, welches thematisch wohl kaum umfangreicher sein kann. Abseits vom reinen Sendebetrieb erfahrt ihr in den nächsten Wochen über unsere Website und die digitalen Kanäle, wie es um Praktika und den  Einführungsworkshop im Juni steht. Kurze Erinnerung an die  RUMiolog*innen: Am 16. Mai findet eine zweite Mitgliedervollversammlung statt, welche nach derzeitigem Stand digital abgehalten wird. Auch dazu folgen weitere Infos über den E-Mail-Verteiler. Was ebenfalls nicht vergessen werden sollte: RUM dreht, läuft, sendet und lässt sich als mediale Kommunikationsinstanz durch nichts beirren.

Viel Spaß mit dem Programm!

Programmheft April

Liebe Leser*innen,
man kommt ja nicht drumherum in irgendeiner Weise davon zu sprechen, aber jetzt: Gönnt euch eine Pause von der Nachrichtenflut zu dem ‘‘Flamingovirus’’ (wir haben es umgetauft, um den Namen nicht mehr so oft aussprechen zu müssen), denn obwohl es natürlich wichtig ist verstärkt auf Hygiene und Gesundheit zu achten, sollten wir nicht in Panik verfallen. Also beschäftigt euch auch mit anderen Themen und besinnt euch auf Dinge, die euch Spaß machen – das Radio kann nunmal keine bösen Flamingofedern verbreiten! Aus jeder heiklen Situation entfacht das lodernde Feuer der Hoffnung. Ihr habt jetzt ganz viel Zeit, Radio zu hören, bissle Kultur undso! (wir tun unser bestes, trotzdem alle Sendungen stattfinden zu lassen). Here’s the opportunity: Ungelesene Bücher und Filme aus den hintersten, verstaubten Ecken unserer Regale hervorholen und unsere Persönlichkeit weiterentwickeln! Neue Hobbys entdecken, wie wäre es denn beispielsweise mit Jonglieren lernen? Diese Phase der Bedrohung, dass einem der Flamingo die Augen auspickt, bietet eine gute Gelegenheit, sich zum Lord hochzuarbeiten! *hust * hust * Und denkt dran, mit sauberen, virenarmen Fingerchen lässt es sich besser Leute unterjochen!
Aber abgesehen davon, macht einfach weiter wie normal, insofern das geht, wir geleiten euch mit unseren auditiven Ergüssen durch diese Flamingozeiten! Liebe geht übers Radio raus an alle, die wir jetzt nicht mehr mit warmen Umarmungen beglücken sollten.

*Titelblatt Information* Das Titelblatt ist bemerkenswerterweise ein paar Wochen vor dem europäischen Ausbruch des SARS-CoV-2 entstanden. Ursprünglich orientierte sich der Urheber an einem Graf-Dracula-Filmplakat von 1970. Es ist beunruhigend und faszinierend zu gleich, wie stark das Plakat auf die pandemische Situation umgedeutet werden kann.

 

Programmheft März

Liebe Leser*innen,
das Heft-Team von Marburgs einzigartigstem Lokalradio wünscht einen frohen und frühlingshaften März. Für die, die es nicht wussten: Es gibt mehrere offizielle Daten, welche den Frühlingsbeginn auf der erdlichen Nordhalbkugel für sich beanspruchen. Die Bewerbenden um die Datumssetzung lauten Phänologie, Meteorologie, Astronomie und Religion. Für die breite Masse der Bevölkerung Deutschlands sind insgeheim zwei Daten relevant: Zum einen gibt es den meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März, zum anderen den astronomischen Frühlingsbeginn am 20. März. Das meteorologische Datum ist dabei vielmehr für die Naturwissenschaftler*innen unter uns geeignet, da mit Hilfe dieses Datums die Berechnungen von Wetterdaten oder statistische Auswertungen getätigt werden. Das eigentliche Datum, an dem die Frühlingsgefühle in Form eines Serotonin- und Dopaminausstoßes beginnen hervorzutreten, fällt in diesem Jahr auf den 20. März. Die Frage, die sich mir stellt: Ob an diesem Tage auch mal Musik in öffentlich-rechtlichen und privaten Radios gespielt wird, die nicht nach den ersten vier Akkorden eintönig erscheint und eigentlich aus der Frühlings-Playlist vom Vorjahrzehnt entnommen ist? Oder ob mal nicht Musik aus der Frühlings-Playlist gespielt wird, ergänzt durch zwei oder drei der meistfrequentierten Lieder der westlichen Welt? Wie wäre es mit Musik die Musik ist, die Musik ist, um Musik zu sein und nicht, um so zu klingen, wie es der vermeintliche Zeitgeist oder die Musikwirtschaft es verlangen?

Gruß aus dem Öff-Raum

Programmheft Februar

Hallo geehrte Radiohörer*innen, grüßt euch RUMianer*innen.
Liebe Freya,
es ist sehr schade, dass du gehst. Es ist richtig und wichtig, im FSJ so viel auszuprobieren wie möglich – dennoch sind wir sehr traurig, dass du gehst. Als ob es gestern gewesen wäre, so weiß ich noch, wie wir dich und Eliah bei einem Frühstück als neue Menschen bei uns im Team begrüßen durften und oh Wunder – mit euch haben sich wohl die zwei besten und gemütlichsten FSJ-Menschen für uns entschieden, welche wir uns nichtmal in unserer Vorstellung ausmalen könnten. In den letzten sechs Monaten standest du vor Arbeiten mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen, redaktionellen Tätigkeiten, Basteleien für Infostände, strukturellen Veränderungen in der Öff-AG und vor strukturellen Veränderungen bei uns im Radio. Wir danken dir so sehr für die Ruhe und Fröhlichkeit, die du jeden Tag an den Tag gelegt hast. Poetisch könnte man es beschreiben, als bedecke sich der strahlende Himmel nach deinem Abgang mit ersten Wolken.
Danke für deine Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit und dein Dasein im Radio. Es war uns allen immer eine Freude mit dir etwas zu unternehmen und dich bei uns zu haben. Wir wünschen dir viel Spaß und erfolgreiches Gelingen mit den Grundschüler*innen in deiner neuen FSJ-Einsatzstelle! Und pass auf, dass sie nicht über deine Mia herfallen, solltest du sie mal mitnehmen. Du weißt sicherlich, dass du immer herzlich willkommen bist und vielleicht bringst du mal deine neue Schulklasse mit 🙂

Auf Wiedersehen! – Micha & RUM-Team

Programmheft Januar

Liebe Leser*innen, liebe RUMmacher*innen,
herzlich willkommen zurück im neuen Jahrzehnt. Unser großer blauer Planet dreht sich noch, wir funken weiter – egal ob Unterhaltung und Witz, Musik, Politik, Kultur oder etwas dazwischen. Alles rund wie die Bäuche nach Weihnachten, alles wie gehabt. Ich übergebe nun das Mikrofon an /ms: Es gibt Jahre, die laufen im Radio richtig rund. Die Jahre 2019 und 2018 waren solche für die Frühschicht. Unser  Morgenmagazin läuft jetzt jeden Werktag von 07 bis 09 Uhr (Wiederholung 09 bis 11 Uhr). Jeden Tag ein anderes Team, ein anderes Themenspektrum, eine andere Klangfarbe und doch immer ein interessantes, junges, bissiges Radio Unerhört Marburg. Montags mit Paul und Bella, dienstags mit Hike&Co, mittwochs mit Coralie oder Princess, Donnerstags mit Martin&more, Freitags mit Gregor, Semen oder Dieter. Und jetzt, im Jahr 2020, setzen wir das mit eurer Hilfe fort: Denn die Frühschicht ist auch das Einfallstor ins Radio für Neu- oder Wiedereinsteiger, etwa nach dem  Einführungsworkshop. Ihr könnt mitmachen, mitreden, mitgestalten – und nach der dritten Mitmachsendung könnt ihr (theoretisch) auch alles selbst. Der direkte Draht unter fruehschicht@radio-rum.de /ms
Wir von der Heftgestaltung hoffen, dass euch die ein oder andere Sendung aus dem Januar-Programm von 2020 ins Auge springt und Freude bereiten wird. Habt einen schönen Start und denk immer daran: Radio für alle, aber nix für jede*n!