Interview: The Flims

Ich bin sowieso kein Kuchen-Fan…und dann muss der Kuchen echt nicht spannend sein!


– Julian
Gruppenbild der Band The Flims

In diesem Monat durften wir, die Montags-Frühschicht, „The Flims“ begrüßen! Im Studio waren Christian [alias Corth] – Bass & Julian -Schlagzeug, so gesehen die Rhythmus Gruppe der Band!

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Programmheft für Februar 2019

Langsam wird es hyggelig in unserem Funkhaus und auch den ersten richtigen Frost hat unsere Heizung schon geschafft. Den eine funktionierende Heizung war einer der Gründe, warum wir vor einem Jahr das Funkhaus, für die Sanierung, verlassen haben.
Das musikalische Hygge Gefühl liefert euch im Februar die Sendung Jazz-Zeit, die euch in der Welt des skandinavischen Jazz entführt. Dänemark und Finnland machten den Auftakt und nun ist es an der Zeit zu hören was Schweden und Norwegen so an gutem Jazz zu bieten hat.

Völlig andere Musik bietet euch die Sendung Musikfabrik, die seit Februar fest bei uns im Programm ist. Jeden 2. Freitag im Monat hört ihr von 16 bis 17 Uhr für jeden Musikgeschmack etwas und natürlich danach auch als Podcast.

Noch nichts zu hören bei uns im Programm ist das Themengebiet Sport. Das wollen wir ändern und suchen dafür Menschen die Lust haben eine Sportsendung zu gestalten. Ob Sportstudierender oder sportinteressiert, meldet euch per E-Mail an sport@radio-rum.de.
Auch ein Bandinterview haben wir wieder für euch im Heft, diesmal war die Band PHIMUS in der Frühschicht zu Gast. Wer es lieber hören möchte findet mehr Informationen dazu auf unser Homepage. Oder ihr folgt uns auf unseren sozialen Kanälen um früher solche Interviews hören zu können.
Hej da!

(al)

Interview mit PHIMUS

Wir dürfen begrüßen: PHIMUS mit ihrer EP Winter Scars
Zu Gast in der Frühschicht von Shannon und Paul

Bandmitglieder: Doro Idahor, David Christ, Jona Damm, Johanna Wagner, Madita Janus, Benjamin Imhof

Im Studio: David (Gitarre, Gesang), Benni (Schlagzeug, Gesang), Doro (Sängerin)

Die EP Winter Scars wurde komplett in Moll geschrieben und jedes einzelne Lied verbirgt eine individuelle Geschichte. Diese Geschichten und die dazugehörigen Widmungen konnten wir PHIMUS im Interview entlocken – und für Euch gibt es das ganze Interview unter www.radio-rum.de noch einmal zum nachhören!

Hier nun ein kleiner Ausschnitt aus dem Interview:

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Programmheft für Januar 2019

Geräumte Straße in einer verschneiten Landschaft. Im Hintergrund beginnt ein Tannenwald.

Die Feiertage sind vorbei, der Januar beginnt und damit auch das neue Jahr 2019. Das Radio hatte 2 Wochen Betriebsferien, doch von nun an sind wir wieder voll und ganz für euch da! Wir hoffen ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2019. Wir wünschen euch allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr!
Es wird zurzeit außerdem immer kälter draußen, Schnee gab es bei uns öfters zu sehen. Zu dieser kalten Jahreszeit macht man es sich am besten Zuhause mit einer warmen Tasse Kakao oder Tee gemütlich und hört dabei ein bisschen Radio.
Das Radio hat sich zurzeit auch wieder im Funkhaus eingelebt, viele Sachen stehen schon, die Büros und die Küche sind weitgehend fertig. Demnächst bekommen wir auch noch Untermieter, dann wird es hier ganz schön voll werden! Unser Studio wird im Januar auch endlich in unserem Funkhaus sein. Ab dem 15 Januar wird von dort gesendet. Doch davor muss noch eine Menge gemacht werden unter anderem die Studiowand hochziehen.
In diesem Monat gibt es bei uns im Programm einige interessante Themen. Die Donnerstagsfrühschicht erzählt uns etwas über den Radau in Marburg (S.11) und führt außerdem ein Interview zum Umgang mit der AfD (S.13). Auf unserer Doppelseite gibt es wieder ein Interview, diesmal mit der Band Rotlaut (S.8). Auf Seite 15 könnt ihr nochmal nähere Details zum Umzug und unseren Workshops nachlesen.
(cd)

Programmheft für Dezember 2018

Endlich ist der größte Umzugsstress überstanden! Am 17. November haben wir stundenlang Kisten, Kartons und Möbel vom Ausweichquartier ins Funkhaus gebracht und sind dabei ordentlich ins Schwitzen gekommen. Ein großes Dankeschön an alle die da waren und geholfen haben, dass der Umzug so reibungslos wie möglich lief!

Das Einzige, das wir im Ausweichquartier zurück gelassen haben, ist das Studio, welches erst in den nächsten Wochen umziehen wird. Das Büro ist aber schon umgezogen, also falls ihr uns besuchen möchtet, kommt in die Rudolf-Bultmann-Straße 2b. Dort findet jetzt auch das Info-Café wieder statt. Zum Sendung machen müsst ihr aber immer noch in die Neue Kasseler Straße 1 kommen.

Weihnachten steht vor der Tür und passend dazu haben wir Weihnachtsspecials von „Musikalische Verbrechen“ (S.7) und „Quatschbrötchen“ (S.7). Auf der Doppelseite findet ihr ein Interview mit der Band Blockhelden (S.8). Außerdem gibt es Vorschauen unter anderem für „Unerhört Live“ (S.15), „Sammelsuri-RUM“ (S.15) oder „Jazz-Zeit“ und am 27.12. wird es ein „Best-of Frühschicht“ geben (S.15). Wie letztes Jahr wird es auf der Website wieder einen Adventskalender geben, mit Rezepten, Bücher- und Filmtipps sowie Veranstaltungshinweise passend zur Adventszeit.
Außerdem vielen Danke an Yassna, die das wunderschöne Cover für dieses Heft gestaltet hat!

Wir wünschen euch eine schöne Adventszeit und frohe Weihnachten und hoffen das ihr gut ins neue Jahr startet!
(fg)

Interview mit Blockhelden

Wir dürfen begrüßen: Die Jungs von Blockhelden |
Zu Gast in der Frühschicht von Shannon und Paul
Bandmitglieder: Ole, Gitarre und Gesang |Janis, Gitarre | Julius, Gitarre | Julian, Bass | Alex, Schlagzeug
Im Studio: Ole und Janis

Shannon: Wie lange kennt ihr euch schon und wie ist die Band „Blockhelden“ entstanden?
Janis: Die Band kennt sich jetzt seit dem letzten Jahr im Oktober, jedenfalls in dieser Zusammenstellung. Wir haben jetzt einjähriges gefeiert! […] Den ersten Kontakt gab es früher mit Ole und Alex, unserem Schlagzeuger – man trifft sich mal und dann hat sich halt alles ergeben. Ole und ich kennen uns aber schon länger!
Shannon: Und direkt eine EP rausgehauen…?
Janis: Ja naja, was heißt direkt. Also wir haben lange mit uns herumgehadert wie wir es im Endeffekt machen…geben wirs weg, machen wirs selbst – letztendlich haben wir gesagt, dass wir alles alleine machen und hat auch gut geklappt und ist vor allem eine schöne Nummer geworden!
Shannon: Ihr macht Rockmusik – deutsche Musik, was kann man sich unter eurer Musik vorstellen?
Ole: Alternativen Pop Rock sagen wir immer ganz gerne – |Janis: Das ist wirklich nicht ganz so einfach zu definieren… im Endeffekt kann man sagen: Wir weinen auf hartem Rock! Aber es ist trotzdem irgendwie poppig … wir können es selbst nicht ganz zuordnen.
Shannon: Seit ihr schon immer in dieser Richtung unterwegs?
Ole: Also am Anfang hatten wir noch einen anderen Gitarristen, da war es sogar noch ziemlich poppig würde ich sagen, eher Akustisch sogar noch angehaucht und dann kam Janis dazu und ab dem Zeitpunkt ging es in die Richtung die wir alle ziemlich feiern – wurde alles rockiger und schneller. – | Janis: Jetzt ballerts!
Paul: Klingt doch alles sehr harmonisch würde ich sagen! – | Janis: Joar! Wir sind ein ganz harmonischer Haufen!
Ole: Natürlich gibt es immer mal Meinungsverschiedenheiten, aber wir denken, das ist normal! Aber meistens sind wir uns dann doch am Ende einig und dann wird alles immer ganz gut!
Shannon: Wir haben schon ein wenig über eure EP geredet – um was geht es in dem Song?
Janis: Der Song heißt Liebeslieder. Das würde man natürlich direkt mit einem typischen Liebeslied für irgendeine Frau in Verbindung setzen. Im Endeffekt geht es aber tatsächlich genau darum wie man sich fühlt, wenn man die Liebeslieder schreibt. Das ist ein Song den Ole damals geschrieben hat…das ist so ein Song, wenn wir den live spielen hat man immer eine gute Ressonanz und da war die Wahl, welchen Song wir jetzt als erstes aufnehmen nicht wirklich schwierig!
Shannon: Was ist bei der Studioaufnahme so alles passiert?
Janis: Wir hatten erstmal verschiedene Ansätze…Wie soll der Song klingen, wie wollen wir klingen darauf und wie wird das ganze dann gemischt. Jetzt sind wir endgültig mit einem klaren Kopf voran und können uns alle mit dem Ergebnis zufrieden geben und jetzt klingts wies klingt!
[…] Wir waren aber nicht im Studio, wir haben das bei uns im Proberaum aufgenommen. Das hat uns natürlich Geld ohne Ende gespart!
Ole: Auch im Video, da haben wir alles selbst gemacht. Also wirklich angefangen von Komposition bis Produktion und Videoproduktion…da sind wir schon sehr stolz drauf! Auch gefilmt haben wir alles selbst.
[…]
Paul: Wieso heißt ihr Blockhelden?
Janis: Puh, das ist eigentlich ganz unspannend. – | Ole: Ein Kollege meinte mal zu mir, wieso wir uns nicht einfach Blockhelden nennen. Und ich erstmal so, ja ok, eigentlich mega geil…dann hab ich das vorgeschlagen und joar.
Janis: Wir hatten unseren alten Proberaum in der Fabrikstraße 12 – 14 gehabt. Erster Vorschlag für einen Namen war Fabrikstraße 12. Also unkreativer geht’s nicht! Der nächste Vorschlag war Factory Guys…Fabrikstraße 12 klingt für mich wie ein richtiger scheiß Hipsterladen mit überall Holz und Büchern… Wir sind froh, dass es dann irgendwie doch Blockhelden geworden ist!

Liveauftritte
Ole: Also wenn das Jahr rum ist hatten wir 35-40 Live Auftritte und das im Jahr 2018…dafür, dass wir erst einjähriges gefeiert haben ist das schon ganz schön viel!


Und wer noch erfahren möchte, wie sich die Jungs im „Entweder….oder?“ Game geschlagen haben, was bei Liveauftritten so alles schief lief und wie sich „Liebeslieder“ in einer Acoustic-Version klingt, der kann hier das Interview hören:

https://www.freie-radios.net/92428

Kulturbeben Nomvember 2018

Die Novemberausgabe war mal wieder stark geprägt von Theaterberichten die wir uns in Gießen und Marburg angeschaut haben. Außerdem gab es noch einen Bericht über das Fast Forward Theater. Die Themen im einzelnen:

Wartesaal der Träume

Lieder erzählen im besten Falle eine Geschichte und regen unsere Phantasie an. Doch was passiert wenn man unterschiedliche Lieder nimmt, sie verbindet und ein Theaterstück daraus macht?

Informationen zum Stück auf der Seite des Hessischen Landestheater

ABBA - Take a chance on me

Pumuckl – Das Musical

Bei Pumuckl denkt man meist an Sägespäne und die Stimme von Hans Clarin. Was passiert also wenn daraus ein Musical gemacht wird. Nachdem die Musicalversion bereits in München Premiere feierte, kommt diese nun nach Gießen ans Stadttheater. 

Informationen zum Stück auf der Seite des Stadttheater Gießen

Steppenwolf - Born to be wild

Easzy Rider – Drama Schrägstrich Abenteuer

Wer bei dem Titel an den gleichnamigen Film denkt, ist schon drin in dem Bühnenabend den Zens Huber alleine im Mini TaSch präsentiert. 
Von den Parallel zum Film und wie der Abend war, dazu der folgende Beitrag. 

Informationen zum Stück auf der Seite des Hessischen Landestheater

Talking Heads - Road to nowhere

Kurze Interviews mit fiesen Männern

Christian Lugerth hat den gleichnamigen Roman von David Foster Wallace als ein Theaterstück erarbeitet. Wie aktuell die Thematik aus dem Roman von 1999 auch heute noch ist erfahrt ihr im folgenden Beitrag. 

Informationen zum Stück auf der Seite des Stadttheater Gießen

Monty Python - Every sperm is sacred

Fast Forward Theatre

Das Fast Forward Theatre ist vor allem im Bereich Impro-Theater zu Hause. Einen Überblick über die vielen Stücke und vor allem wie man selber Improvisieren lernen kann bietet der folgende Bericht von Rebecca.

Homepage des Fast Forward Theatre

Nina Simone - Feeling Good

Gesamte Sendung

Die gesamte Sendung als Podcast. (Verfügbar bis 14. November 2018)

Programmheft für November 2018

Baumallee im Herbst

Zwar hat der Oktober uns noch viel schöne und warme Tage geschenkt, an denen man fast vergessen hat, dass es auf die kalte Jahreszeit zugeht, doch jetzt kann man es kaum noch leugnen, dass der Herbst da ist und auch der Winter demnächst kommt.
Wir, die FSJlerinnen, haben uns in der Zwischenzeit gut bei Radio Unerhört eingelebt, aber es kommt bald schon wieder eine große Veränderung auf uns und das Radio-Team zu.
Diesen Monat steht nämlich der große Rückumzug in unser frisch saniertes Funkhaus an! Auf unseren Social Media Seiten hattet ihr ab und zu mal einen kleinen Einblick auf das große Chaos, das auf der Baustelle herrschte und konntet so sehen, wie viel Arbeit die Sanierung war. Aber das gehört jetzt bald der Vergangenheit an, genauso wie unser etwas beengtes Ausweichquartier. Demnächst haben wir dann in unserem Funkhaus wieder mehr Platz und können auch unser zweites Studio wieder aufbauen, welches seit dem Umzug aus Platzmangel außer Betrieb ist.

Diesen Monat im Programm haben wir „Quatschbrötchen“ (S.7), mit einem Bayern-Special und wie immer die Jazz Zeit und Unerhört Live.
Außerdem gibt es hier im Heft noch das Interview mit der Band Stillesraushen.

Vom 07. – 09. Dezember findet auch wieder unser vierteljährlicher Wochenendworkshops statt, bei dem ihr alles rund ums Radio machen erfahrt. Wenn ihr daran interessiert seid, zu erfahren wie ihr eine eigene Sendung auf die Beine stellen könnt, dann meldet euch bis zum 01. Dezember auf unserer Webseite unter Radio.machen und Einführungsworkshop an.
Wir freuen uns auf euch! (fg.)

Interview mit Stillesraushen

Wir dürfen begrüßen: Die Jungs von Stillesraushen | Zu Gast in der Frühschicht von Shannon und Paul
Social Media: https://www.facebook.com/Stillesraushen/

Ein kleiner Ausschnitt aus dem Interview….

Teil 1 Bandvorstellung

Shannon: Hallo und herzlich Willkommen hier bei Radio Unerhört Marburg! Wer seid ihr denn, was spielt ihr jeweils in der Band, möchtet ihr euch kurz vorstellen?
Band: Ja Hallo! Ich fange einfach mal an… Ich bin der Konstantin, ich spiele Gitarre und singe bei Stillesraushen. / Simon: Hey, ich bin der Simon und ich spiele Schlagzeug! / Christian; Hallo, ich bin der Christian und ich spiele auch Gitarre, aber singe nicht…/ und ich bin der Bene und ich spiele Bass und probiere mich auch am Gesang!
Shannon: Sehr geil! Probierst dich am Gesang und an der Stelle lacht der Sänger…was hat es damit auf sich?
Konstantin: Nee, ich finde, dass er sehr schön singt! Aber er spielt es immer runter und deshalb habe ich gelacht…Wir haben tatsächlich jetzt den ersten Auftritt gespielt, wo auch er gesungen hat und es klingt echt ziemlich cool so!
Bene: Ja es war okay, es war okay… […] Ja also ich habe das früher schon mal gemacht in einer Band, da habe ich auch schon gesungen, aber jetzt eben längere Zeit nicht, deshalb musste ich mich da erst wieder reinfinden – vergesse sogar voll oft zum Mikro zu gehen, wenn ich da hinten bei Simon am Schlagzeug stehe…
Shannon: Seit wann besteht ihr so in der Konstellation als Band?
Bene: Also in der Formation wie wir jetzt sind, schon fast 2 Jahre. Und da hatte sich in der Besetzung eigentlich nichts groß getan! Also wir haben uns fast komplett so kennengelernt […]
Shannon: Cool! Und wie habt ihr euch kennengelernt?
Bene: Facebook! Unser Sänger hatte eine Kontaktanzeige geschrieben, wir haben uns daraufhin gemeldet, uns getroffen und die Chemie hat einfach gestimmt!
Konstantin: Vom Stil her sind wir auch mittlerweile ganz anders als die Bands, die ich bei diesem Aufruf beschrieben hatte… / Christian: Und zum Glück auch anders als die Lieder, die ihr am Anfang geschrieben habt! Also ich bin zwei Proben später dazu gekommen und dann haben sie mir ganz begeistert was vorgespielt und ich dachte mir nur „ach du meine Güte! Wo bin ich denn hier gelandet?!“
Paul: Wie kommt es zu eurem Bandnamen?
Konstantin: Also der Name ist eigentlich relativ spontan entstanden. […] Wir haben uns irgendwann zusammengesetzt und waren uns sicher, dass wir mal langsam einen Namen brauchen und hatten die komischsten Ideen. […] Dann hab ich irgendwann gesagt, dass Musik für mich immer wie ein Rausch ist. Und dann haben wir gedacht, dass es ganz witzig wäre, wenn man einen Gegensatz reinbaut – und ein Rauschen kann eben nicht still sein… Lustiger weise haben wir uns dann gesagt: „Okay, wir schreiben es so bescheuert wie möglich!“ – was sich letztendlich als sehr schlechten PR-Move herausgestellt hat […]

Shannon: Wie entstehen bei euch die Lieder? Was steckt da alles dahinter?
Konstantin: Generell schreiben machen wir immer im Proberaum! Das ist meistens so: Einer kommt mit einer Idee an und wir arbeiten alle Drumherum dran – somit ergänzen wir uns und bauen auf dieser Idee auf. Bei der Aufnahme im Studio, naja sagen wir es mal so…ich habe ein bisschen länger gebraucht als die anderen! Weil ich zu nervös war, waren nur 2 Leute mit im Studio und der Rest war draußen…
Christian: Ja war ganz witzig, wir saßen dann auf dem Balkon und man hat nur Konstantins Geschrei gehört und man dachte wirklich, man ist in irgendeinem Schlachthaus! War interessant fand ich… / Simon: War teils auch etwas irritierend, denn manchmal gab es so 5 Minuten Pause und dann kam plötzlich so ein Schrei als ob irgendjemand abgestochen wird…
Paul: Was waren denn so eure größten Pannen bei den Liveauftritten? Was passiert, wenn es mal nicht klappt?
Simon: Ja, das war tatsächlich unser zweiter Gig überhaupt bei einem Bandcontest und prägnant war die Stelle, als ich beim Spielen gesehen habe, wie sich ein Becken langsam verabschiedet und von dem Podest runterkippt – dann sehe ich nur ein paar Funken sprühen und denke mir nur so…Okay, spielste mal weiter! Dann hat sich herausgestellt, dass das Becken in die Stromversorgung der Gitarren Amps geflogen ist und beide Gitarren waren dann weg! Und ja… was machst du dann? Unser Notfallplan ist immer ein Bass und Schlagzeug Jam – das geht ganz gut! / Bene: Wir können damit ganze Stunden füllen!! […]
Konstantin: Ist uns tatsächlich so ähnlich im Nachtsalon Marburg passiert… Generell Technikprobleme sind immer irgendwie dabei!
Neue Musik von einem Liveauftritt
Paul: Letztens hattet ihr einen Gig wo ihr sehr viele Neuproduktionen gespielt hattet – hat sich das schräg angefühlt?
Bene: Ist halt immer wieder interessant…wenn man es im Proberaum spielt ist es eine Sache – da kann man es auch hundertmal gespielt haben – das erste Mal auf der Bühne vor Publikum ist immer sehr aufregend! Man macht sich erstens Sorgen darum, wie es überhaupt ankommt… /Simon: Ich würde halt auch sagen, dass das Blackout Risiko riesen groß ist! Die anderen Songs hat man schon jahrelang live gespielt – da kann man schon mal einen Part verwechseln mit einem anderen Lied!

Teil 2 Entweder, Oder…
Wir haben mit der Band ein Entweder, Oder…? Interview geführt. Fragen wie: Unsichtbar machen oder Fliegen können, Gedanken lesen können oder in die Zukunft schauen, Pizza selbst machen oder bestellen, haben die Band zu aufschlussreichen Diskussionen geführt! Anfangs relativ kollektive Antworten, aber umso heikler die Fragen, umso mehr Diskussionsbedarf… Reinhören! Verschriftlichen kann man dies einfach nicht Stimmungsgetreu!