Programmheft April

April,April!
Überall sieht man schon die Krokusse und Narzissen blühen, die den Frühling einleiten. Nachdem der März, was das Wetter angeht, ja recht wechselhaft war und dem April den 1. Platz als launischster Monat streitig gemacht hat, kann man nur hoffen, dass der April etwas frühlingshafter sein wird.
Außerdem steht auch Ostern schon vor der Tür, daher schon mal frohe Ostern, an alle die es feiern! Aber auch wenn man Ostern nicht feiert, freut sich ja jeder über ein verlängertes Wochenende.
Auch wenn das Wetter mal nicht so schön sein sollte, unser Programm im April ist es auf jeden Fall.
Zum Beispiel mit der neuen Sendung „Lass ma‘ reden“ (06.04., 18 Uhr), in der es in der ersten Folge um ein wichtiges Thema geht, mit sich die ein oder andere Person vermutlich noch nicht so viel beschäftigt hat, und zwar: Selbstliebe. Mit der Sendung „Wir machen Sport“ (10.04., 18 Uhr) kommt ein wenig Abwechslung in unser Programm, da eine Sportsendung schon seit langem fehlte bei Radio Unerhört (Wir machen lieber Denksport). Außerdem erwartet euch eine Spezialausgabe der „Musikfabrik“ (12.04., 16 Uhr) und es gibt wie immer das Interview der Frühschicht zu lesen, dieses Mal was die Musikerin „Balu“ zu Gast.
(fg)

Programmheft März 2019

Während es die Jazz-Zeit auch im März noch in den eisigen Norden, nach Norwegen zieht, ist so langsam der Frühling in Marburg angekommen. Zeit also die Fenster zu öffnen und frischen Wind in unser Funkhaus zu lassen. Frischen Wind bekommen wir immer mit Hilfe unserer Wochenendworkshops, bei der ihr alles lernt was Radio machen aus macht. Das Ergebnis ist dann auch gleich im Programm zu hören, in Form der Sendung RUMprobieren. Am 10. März um 14 Uhr ist es wieder so weit. Für März gibt es leider nur noch eine Warteliste, aber im Juni gibt es noch ganz viel Platz. Damit das gelernt auch gleich in Sendungen umgewandelt werden kann haben wir unser Programm entstaubt und so wieder Sendeplätze frei gemacht. Wenn ihr euch einfach mal informieren möchtet was Radio so kann gibt es auch das Info-Cafe, das jeden Dienstag von 16 – 18 Uhr in unserem Funkhaus statt findet. Informieren und Menschen zeigen wie einfach Radio machen ist, steht auch im Mittelpunkt der Schulklassenführungen die wir, nach der Sanierung, wieder anbieten. In Zusammenarbeit mit der Jugenherberge Marburg, kommen seit über 10 Jahren Schulklassen zu uns die hier ihre Klassenfahrt verbringen und in 2 Stunden uns und Sendungserfahrung sammeln. Den am Ende eines jeden Besuchs steht eine kleine, gespielte Sendung die von der Klasse produziert wurde und auf CD mitgegeben wird. Für unsere Sendungsmachenden bieten wir diesen Monat auch was zum lernen, nämlich wie Jingles produzierten werden und was überhaupt ist. Mehr zu dem Workshop am 30. März findet ihr auf Seite 15. Wie immer findet ihr auf der Doppelseite ein spannendes Bandinterview, das die Montagsfrühschicht geführt habt und auch sonst ganz viele Programmhighlights im März in diesem Heft. (al)

Baustellentagebuch September 2018

Langsam geht es in den Endspurt und es tut sich richtig was auf der Baustelle.

Interview mit Pete´s Moonride

Wir dürfen begrüßen: Pete’s Moonride: Zu Gast sind Hauke und David – Insgesamt besteht die Band aus fünf Bandmitgliedern

Ein kleiner Ausschnitt aus dem Interview…

Paul: Willkommen hier bei Radio Unerhört Marburg, 90,1 MHZ. Möchtet ihr euch kurz vorstellen?

Hauke: Ja hallo! Wir sind ein Teil von Pete’s Moonride und wir spielen Akustik, Folk, Reggae, Rock, Jazz, Weltmusik! Also…die Pause war so lange, weil wir es selbst schlecht beschreiben können.

Paul: Klingt so, als wäre alles dabei!

David: Joar, so ist es. Wir können vieles, aber nichts so richtig! Wir haben einen Haufen Instrumente und einfach unseren Spaß dran.

Hauke: Es ist schon so, dass jeder sein Hauptinstrument hat. Wir sind halt so…Gitarre, E-Gitarre, Kontrabass, bzw. E-Bass mittlerweile…Schlagzeug und Mandoline.

David: Jap! Und singen tuen auch noch alle! […] Manchmal müssen Leute singen obwohl sie nicht singen wollen und manchmal dürfen Leute nicht singen, obwohl sie gerne würden…das wird dann immer demokratisch beschlossen.

Paul: Also auch hier herrscht eine Kompromiss Ebene…

David: … Die ganze Band ist ein einziger Kompromiss, das kann man schon so sagen.

Thema: Wie entstehen eigentlich eure Lieder?

Hauke: Es geht eigentlich immer so los, dass zwei Leute hauptsächlich die Lieder schreiben und man kommt mit einer vollständigen Idee – dann jammen wir einfach auf dieses Lied und gucken was dabei rauskommt. […] Also die Grundidee ist meistens von einer Person, aber das Endprodukt ist auf jeden Fall ein Gesamtwerk.

Paul: Und in welcher Position seht ihr euch?

Hauke: Ich bin einer von den Liederschreibern, der andere ist Patrik.

David: … und ich bin eher so der reaktive Typ. […] Naja ich kann mich gut in Sachen einfügen, die die anderen gemacht haben! Hauke: … und den Senf dazu geben.

*Musik – Spirit*

Paul: Spirit ist einer eurer ersten Lieder, sozusagen aus den frühen Tagen der Bandgeschichte. Dieses habt ihr mit ein paar weiteren Songs aufgenommen und zwar in Eigenregie, einfach irgendwie Zuhause?

Hauke: Ja genau, also wie machen das alles Zuhause, denn so ein Studio zu mieten würde unser Budget sprengen. Und unser Patrik hat Zuhause zum Glück Aufnahmeequipment und Mikros. Das bedeutet aber, dass wir alle einzeln einspielen müssen. Das heißt jemand legt vor und dann kommen alle Instrumente nach und nach und spielen zu der einen Spur und irgendwann ergibt sich dann ein Lied.

David: Genau und der arme Patrik darf es dann zusammenmischen und zusammenschneiden und das ist ein Haufen Arbeit, das muss man schon sagen. […] Hauke: Natürlich sind auch heute noch Fehler drinnen, aber das klingt einfach ehrlich!

*Musik – Waiting in the rain*

David: Waiting in the rain, einer unserer ernsteren Songs. Von uns beiden hat keiner den Song geschrieben […] Den Song hat Patrik geschrieben und es ist ein klassischer Herz-Schmerz-Song…viel in eine Beziehung investiert zu haben und am Ende dann im Regen zu stehen – ich glaube darum geht es ungefähr.

Thema: Liveauftritte

Paul: Was gibt es bei euch so an Pannen die in Erinnerung geblieben sind?

Hauke: Also es gibt schon unzählige Pannen, die uns schon widerfahren sind. […] Also wir wissen schon, dass es so nach vier, fünf Auftritten einen scheiß Auftritt geben muss – das ist praktisch eine Regel. […] Ich weiß nicht wer von Euch die Dammelsberg Party kennt, aber wir hatten dort einen Live-Auftritt, schön im Wald, nachts um 12 … und unserm Michi, der spielt Kontrabass, dem ist schon beim ersten Lied die tiefe E-Seite ständig vom Steg gerutscht und wir haben sie nicht mehr drauf bekommen und konnten dann gar nichts machen – haben dann im Publikum nach einer Nagelfeile gefragt um irgendwie den Steg zu feilen, aber wir habens nicht hingekriegt und…ja war eine Blamage, aber war okay! Im Endeffekt lag es daran, dass er den Steg einfach falschrum aufgebaut hatte – da hat er natürlich umsonst gefeilt.

Paul: Wie lief das dann ab? War das Improvisationsvermögen dann ausreichend oder…?

Hauke: Also wir habens schon drei Liedern mehr schlecht als recht probiert und dann kamen immer mehr Musiker auf die Bühne und haben uns dann praktisch abgelöst.

David: Das ganze ist dann in eine Jam-Session ausgeartet … Hauke: Genau, aber in der waren wir nicht mehr involviert.

Baustellentagebuch August 2018

Kurioserweise kommt unsere Fernwärme nicht direkt aus dem benachbarten Heizwerk, sondern nimmt den Umweg über die Kletterhalle.

Baustellentagebuch Juli 2018

Falls ihr euch fragt, warum ist den das Podest so angeschrägt?

Zwischen Podest und Grundstücksgrenze muss Platz bleiben, weil es hier immer noch ein Wegerecht der Deutschen Bahn gibt. Weil die noch durch muss zu den Gleisen, sieht das Podest so aus. Außerdem sieht es so viel cooler aus. 😉

Vielleicht hat es noch niemand mitbekommen, aber seit dem 01. Juli sind wir nicht mehr im Kabel zu empfangen.
UKW 90,1 MHz bleibt, ebenso der Stream!

Programmheft Juli

Trotz der Temperaturen, die Ende Mai so wie Anfang Juni an die Tropen erinnert haben und somit wohl eher zum draußen rumsitzen verleiten und dabei Eis essen einladen, ist doch einiges passiert.
Zum einen hat am ersten Juni – Wochenende das zweite Bundestreffen der FSJVertreter*innen statt gefunden, wo wir (wie üblich) Teilnehmer zunächst ein paar Kennenlernspiele gemacht haben, die uns schon mehr oder weniger bekannt gewesen sind. Darunter auch die sogenannte 33-Minuten Wette bei der vorgegebene Aufgaben erfüllt werden müssen. Dabei ist unter anderem eine Aufgabe gewesen ein Gedicht mit bestimmten Wörtern zu schreiben. Das Ergebnis könnt ihr auf Seite 4 lesen. Des Weiteren haben wir dort Texte geschrieben, um das FSJ Kultur für die nächsten Jahrgänge zu verbessen.
Abgesehen davon haben Johanna und ich das dritte sowie letzte Seminar in der europäischen Kulturhauptstadt Leeuwarden (Niederlande) verbracht. Die Gegend ist in jedem Fall eine Reise wert!
Ansonsten lässt sich nur noch sagen, dass (so wie immer) in diesem Heft viele Interessante Texte zu Sendungen und Alben vorzufinden sind(siehe Inhaltsverzeichnis auf Seite 3).
Zudem könnt ihr das Interview mit dem Künstler Juan Andrés Obregon nachlesen (Seite 8 und Seite 9; ganzer Text auf radio-rum.de).

(ak)

Baustellentagebuch Mai 2018

Bilder vom anbringen unsere Schilder an der sanierten Fassade.