Weihnachtspause bis 04. Januar 2016

schneeradio_tendenziellquerformatLiebe Hörerinnen & Hörer,
liebe Sendungsmachende,
zwischen dem 21. Dezember 2015 und dem 03. Januar 2016 wird es keinen Bürodienst geben.
Wir schauen schon immer mal nach ob das Funkhaus noch steht und auch das Programm läuft so wie ihr es gewohnt seit.
Nur wenn ihr Aufnahmegeräte ausleihen wollt, Fragen zu Vorproduktion habt oder euch für den Wochenendworkshop anmelden wollt,
müsst ihr dies bitte per E-Mail tun oder ab Montag, den 04. Januar 2016 wieder persönlich zu den gewohnten Bürozeiten.

Auch das Info-Café wird es in der Zeit nicht geben, sondern das erste Café im Jahr 2016 gibt es am 05. Januar 2016.


Frohe Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Sanierung des Funkhauses (Stand: Dezember 2015)

Bei den Stichworten Sanierung und Waggonhallengelände, denken viele an den Lokschuppen.
Doch es gibt noch mehr Gebäude, auf dem Gelände, die auf ihre Sanierung warten.

Eins dieser Gebäude ist unser Funkhaus.
Damals bei unserem Einzug 1996 wurde das Dach neu gedeckt und die Elektroinstallation für uns eingerichtet. Die neuen Fenster waren mehr für den Lärmschutz als eine Maßnahme zur Dämmung.
Darüber hinaus ist das Gebäude im selben energetischen Zustand.funkhaus_komplett

Mit der Übernahme des Geländes durch die GeWoBau kam langsam Bewegungen in Verbesserungen der Gebäude.
Zusammen mit einem Planungsbüro und uns wurde ein energetisches Sanierungskonzept für das Funkhaus, sowie 2 weiter Gebäude, erarbeitet.
Doch dieses Konzept enthielt auch eine Maßnahme die bei uns nicht unbedingt auf Gegenliebe sieß.

Insgesamt ergaben sich 3 Varianten für das Radio, wenn es an die Sanierung des Funkhauses geht:

  1. Wir ziehen temporär aus.
    Anders geht es leider nicht, da eine Sanierung doch ein schwerer Eingriff ist, in Hinblick auf Lärm, Staub usw. Schließlich wird bei der Gelegenheit nicht energetisch saniert, sondern auch noch einige ander Sachen, wie Erneuerung der Elektroinstallation.
  2. Wir ziehen in ein andere Gebäude auf dem Gelände.
    Dies war die oben genannte Maßnahme aus dem Konzept. Inzwischen hat sich diese Idee wieder weitgehend zerschlagen, da das entsprechende Gebäude anders genutzt werden soll.
  3. Umzug in andere Räumlichkeiten in der Stadt
    Dies wäre der größte Schritt gewesen, allerdings im Moment wenig realistisch. Zum einen weil es an der geeigneten Räumlichkeit fehlt, zum anderen wäre damit ein enormer Personal- und Kostenaufwand verbunden wäre, dessen Höhe das Radio vielleicht übersteigen.

Im Moment läuft alles auf Variante 1 hinaus.

Was passiert also als nächstes?

Nach einigen Gesprächen und auch Arbeitsgruppentreffen ist die aktuelle Entwicklung folgende:

  • Im ersten Halbjahr 2016 findet eine genauere Untersuchung der Bausubstanz stand und es erfolgt eine Bestandsaufnahme des Gebäudes. Schließlich sind die Grundrisse sehr alt und ohne Eintragungen von Strom- und Wasserleitungen.
  • Danach wird gerechnet.
    • Was kostet das ganze konkret?
    • Was wird sonst noch alles erledigt? Was macht das Radio vielleicht noch zusätzlich?
    • Wie sieht danach eigentlich unsere Miete aus?
  • Da die Stadt Marburg bereits 3 Millionen für alle drei Gebäudesanierungen bereit gestellt hat, sollte es dann auch nicht grob am Geld scheitern.
  • Es gibt bereits erste Ideen wie wir in der Sanierungszeit anderwertig unter kommen können. Allerdings wird dies erst dann konkrett, wenn der Zeitplan genauer wird.

Wenn es also alles gut läuft, könnte es Anfang 2017 so weit sein.

Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Schließlich möchten wir nicht nur eine energetische Sanierung, sondern auch eine Verbesserung unser räumlichen Situation.

  • Wie können wir die Räumlichkeiten barriereärmer gestalten?
  • Ist die aktuelle Raumzuordnung noch sinnvoll oder haben wir inzwischen andere Anforderungen?
  • Was passiert mit dem Dachboden? Dort schlummert einiges an Potential.

Es bleibt also spannend, auch wenn es im Moment an der Oberfläche ruhiger werden sollte.

Programmheft Dezember 2015

Titelbild Dezember 2015Es ist Dezember und dies damit das letzte RUM- Programmheft des Jahres 2015.
Doch bevor wir noch anfangen in Nostalgie zu schwelgen, schauen wir lieber was unsere Dezember- Ausgabe alles so zu bieten hat:
An Winterspecials wurde nicht gegeizt und deshalb ist bestimmt für jeden was dabei!
Wer sich schon mal ganz in Weihnachtsstimmung versetzten will, sollte auf jeden Fall „GedichtGedichte“ nicht verpassen. Dazu genießt ihr eure selbst gemachten Kekse, die ihr gemeinsam mit „[ ] der Weihnachtsbäckerei“ gebacken habt.

Damit ihr auch in der Winterpause (23.12.- 03.01.) nicht ganz ohne uns auskommen müsst, gibt es auf S. 8-9 den RUM Weihnachtsbaumschmuck zum selber Basteln.

Aber auch diejenigen, die mit Weihnachten und Kardamomgebäck gar nichts anfangen können, weil es ja doch jedes Jahr das Selbe ist, kommen bei uns nicht zu kurz:
Ihr könnt euch auf neue regelmäßige Sendungen wie Refugee Radio Network, Gimme Indie Rock oder Bevenuti freuen.
Egal welche der Sendungen Ihr bevorzugt, Radio Unerhört Marburg wünscht allen Sendungsmachenden und Zuhörern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! (sh)

Programmheft November 2015

2015-11-programmflyerDas Programmheft für November 2015 ist erschienen.
Man mag es kaum glauben, aber es ist schon wieder November und die kalten Tage lassen uns ihn spüren.

Das heißt: Die eingemotteten Wintermäntel aus dem Keller holen und gut eingepackt durch die Marburger Wälderzu spazieren.
Oder, sind wir mal ehrlich, bei dem schmuddeligen November-Wetter zieht es uns doch eher in unser gemütliches zu Hause. Mit einer Decke und einer Tasse Tee seinem Lieblings-Radioprogramm zu
lauschen… Das ist doch schön!
Nicht? Zu langweilig? Du willst lieber aktiv sein, als nur passiver Zuhörer?
Dann besuch doch unseren Einführungsworkshop im Dezember (11.-13.) und werde selber Sendungsmachende_r!
Hier wird dir gezeigt, wie die ganze Technik funktioniert oder was du z.B. beim Führen eines Interviews beachten solltest.
Klingt gut? Dann hör dir doch die verschiedenen Sendungen bei Radio Unerhört an, die bereits laufen und lass dichvom neuen November- Programm inspirieren!
(sh)

Mach mit bei RUM und werde Mitglied

Ja Du, genau Du! „Ein gutes Projekt“, denkst Du …Genau! „Könnte mensch mitmachen?!“ Stimmt! Warum also länger warten: werde Mitglied bei Radio Unerhört! Damit es ein Freies Radio in Marburg gibt!

Auch wenn du nicht selber Radio machen willst, sind wir dankbar für Deine Unterstützung. Jedes weitere Mitglied schenkt uns ein wenig mehr Unabhängigkeit von öffentlichen Fördergeldern. Und damit auch Freiheit.

Da wir der Meinung sind, daß personenbezogene Daten wie Name, Anschrift oder gar Bankverbindung nicht per e-Mail verschickt- oder sonst irgendwie über das Internet übertragen werden sollen, stellen wir die Beitrittserklärung hier als PDF-Datei zum Download bereit.
Zum Anzeigen der Datei benötigst Du den Acrobat-Reader.

Einfach ausdrucken, ausfüllen und ab geht die Post an:

Radio Unerhört Marburg
Rudolf-Bultmann-Str. 2b
35039 Marburg

Mitgliedsbeiträge
Leute unter 18 Jahren   12 Euro
Nichtverdienende*   36 Euro
Verdienende*   72 Euro
Gruppen, Vereine, etc. 110 Euro
Soli-Mitgliedschaft 150 Euro

* Selbsteinschätzung

RUM – was ist das?

Freies Radio in Marburg
Seit Mai 1994 gibt es die Initiative für Freies Radio, Radio Unerhört Marburg e.V. (RUM).
Nach zwei kurzzeitigen Sendephasen für sogenannten Veranstaltungsfunk bekam RUM im Herbst 1996 eine dauerhafte Sendelizenz und ging am 05.04.1997 auf Sendung. Freies Radio hebt die Trennung zwischen professionellen RadiomacherInnen und passiven HörerInnen auf: Wer etwas zu sagen hat, macht sein Programm selbst!
Knapp 400 Menschen unterstützen RUM mit ihrer Mitgliedschaft. Etwa 150 Mitglieder „fahren“ ihre Sendungen innerhalb einer Redaktion oder alleine. Darüber hinaus unterstützen 50 Gruppen, Vereine und Initiativen die Idee des Freien Radios. Wöchentlich 70 bis 80 Stunden Live-Alternativprogramm setzen wir den etablierten Medien entgegen.

Freies Radio ist nicht kommerziell: D.h. bei RUM gibt es keine Werbung über den Sender.

Eigene Themen – Eigene Sprache
RUM ist ein Radio von und für Menschen, die in den bestehenden Medien nicht oder nur unzureichend zu Wort kommen. Wir wollen anderes anders und Neues neu hörbar machen, um die Lust am Hören wieder zu entdecken. Radio Unerhört Marburg will ein Medium sein, das den Austausch von Informationen und Meinungen fördert, die ansonsten in den Medien unterbleiben.

Freies Radio ist Einschaltradio!
RUM ist nicht zum Bedudeln geeignet, sondern soll gezielt ein- (…und wieder aus-)geschaltet werden! Vom anspruchsvollen politischen Wortprogramm bis zur Technosendung sind der Vielfalt wenig Grenzen gesetzt.
Die Programmgestaltung übernehmen die Sendungsmachenden (Redaktionen, Einzelpersonen, politische, kulturelle und soziale Gruppen aus Marburg und Umgebung). Welche Schwerpunkte es gibt, entscheidet Ihr! Aus Euren Sendungen entsteht ein ideen- und abwechslungsreiches Programm.

Offener Zugang
Freies Radio hat den Anspruch des offenen Zugangs für alle. Das kann allerdings nicht bedeuten, daß beliebig alles über den Sender verbreitet werden darf.
Unsere inhaltlich-redaktionelle Plattform formuliert die Grenzen der Offenheit: Wir richten uns gegen alle Tendenzen, die den Grundsätzen der Toleranz, der Menschenwürde, der Gleichberechtigung und der Selbstbestimmung widersprechen. Um die Unabhängigkeit des Freien Radios zu gewährleisten, sind Kirchen und Parteien von der Mitgliedschaft ausgeschlossen.

Mitgliederradio
Radio Unerhört Marburg ist basisdemokratisch und selbstverwaltet. Freies Radio ist kein Privateigentum, sondern gehört allen Mitgliedern. Wichtige Entscheidungen werden auf den Treffen der Redaktionen und des Radioplenums im Konsens getroffen. Vorbereitet und ausgeführt werden diese Beschlüsse von den zahlreichen Redaktionen bzw. von verschiedenen Arbeitsgruppen (z.B. Technik, Öffentlichkeit und Finanzen).
Die redaktionelle Arbeit wird komplett ehrenamtlich geleistet, die wenigen Hauptamtlichen erfüllen organisatorische Aufgaben und sind an die Entscheidungen der Plena gebunden. Die aktiven Mitglieder organisieren sich in thematisch orientierten Redaktionen; z.B. die Frühschicht -, Musik-, Nachrichten-, Kultur- und Jugendredaktion usw..

Moneten
Wie alle anderen freien Kulturträger muß Radio Unerhört Marburg sich mit der leidigen Finanzierungsfrage beschäftigen. Diese basiert auf drei Säulen:

  • Mitgliedsbeiträge: Je mehr Menschen sich mit einem kleinen Beitrag beteiligen, umso unabhängiger werden wir von anderen Geldquellen;
  • Zuschüsse: von der Landesanstalt für Privaten Rundfunk, von Stiftungen und Projektfonds, von der Stadt Marburg;
  • Spenden

Die Finanzierung für ein unabhängiges und nichtkommerzielles Projekt ist möglich: Das beweisen uns andere Freie Radios.
Übrigens: Radio Unerhört Marburg ist ein gemeinnütziger Verein! Spenden können also steuerlich geltend gemacht werden.

Mach mit…
„Ein gutes Projekt“, denkst du? Genau! „Könntest Du unterstützen?!“ Stimmt!

In unserem Infocafè kannst Du Dich noch weiter über unser Radio informieren.
Wenn Du Dir schon sicher bist, daß Du mitmachen willst, aber keine Ahnung vom Senden hast: Unser Ausbildungsworkshop für EinsteigerInnen ist am zweitem Wochenende im letzten Monat des Quatrals.

Hört, Macht, Unterstützt Freies Radio in Marburg!

 

Radio ist mehr als Musik an der EKS

Vom 22.-26.6.2015 haben 14 Schüler_innen der Erich-Kästner-Schule Marburg-Cappel am Projekt „Radio ist mehr als Musik“ teilgenommen. Das Projekt vom Medienpädagogischen Verein „Blickwechsel“ wird gefördert von der LPR Hessen. Im Laufe der Projektwoche haben aber nicht nur die Kinder gelernt wie Radio klingt und funktioniert, sondern auch 2 Lehrer_innen eine medienpädagogische Weiterbildung erhalten, und die Eltern der Schüler_innen hatten in einer Fragestunde die Möglichkeit zu erfahren, was ihre Kinder in der Woche gelernt haben, und wie sie mit ihnen gemeinsam Kind-gerecht Radio hören können. Der Ergebnis der Woche wird bei RUM am 4.7.2015 um 12 Uhr ausgestrahlt.img_9220

Radio Unerhört Marburg mit europäischem Austauschprojekt „Visualize Europe!“ in Valencia

visualize-europe-blanc-1024x318Unter dem Motto “Visualize Europe – AudioVisualArt in Youth Work” trafen sich vom 9.-15. November 2014 24 junge Menschen aus Spanien, Griechenland, den Niederlanden und Deutschland in den Räumen des Espais de Creacion Quart de Poblet in Valencia. Die jungen Erwachsenen aus den Organisationen Cremant Muses, Intercultureel Video Zwolle, Youth Horizons und Radio Unerhört Marburg sind in verschiedener Art und Weise im Bereich der audio-visuellen Bildungsarbeit tätig.

5 Mitglieder der AG Aus- und Fortbildung von Radio Unerhört Marburg ermöglichte das Projekt im Rahmen von ERASMUS+ den Umgang mit Kurzfilmen zu üben, und sich dabei über die Umsetzung von Europa-politischen Themen mit Jugendlichen in audiovisuellen Medien auszutauschen.

Fotos und Ergebnisse des Projektes unter: http://espaisdecreacio.quartdepoblet.es/archivos/529

10 Jahre FSJ-Kultur bei Radio Unerhört Marburg

IMG_4838Radio Unerhört Marburg (RUM) freut sich ab dem 1. August bereits den 10. FSJ-Jahrgang im Funkhaus begrüßen zu können. Damit ist das Radio eine der ältesten Einsatzstellen des FSJ-Kulturs in Hessen.
„Jeder neue Jahrgang bereichert auf seine Weise das Radio und sorgt so für neue Impulse.“ freut sich Vorstandsmitglied Luise Legler.
Seit September 2005 bietet RUM ein FSJ Kultur im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit an. In diesem Rahmen entstand, nach dem Ende des Kulturbebens, eine eigener Programmflyer des Radios. Über einhundert Titelbilder zeigen die Kreativität jeweilige FSJlerin und die vielfältigen Möglichkeiten, sich grafisch mit dem Thema Radio auseinander zu setzen.
Mit dem am 1. August beginnenden neuen Jahrgang wird ausserdem der Bereich Programmkoordination von einer FSJlerin betreut.
„Es war schon länger unser Wunsch, uns stärker im FSJ Kultur zu engagieren und mit der Programmkoordination haben wir ein spannendes und abwechslungsreiches Aufgabengebiet gefunden.“ So Legler weiter.

Freies Radio zum Anfassen

bild_gruppenfuehrungzu Besuch bei Radio Unerhört Marburg

Was ist das eigentlich, ein freies Radio? Wie sieht’s da aus, wie klingt das und wie kann das funktionieren, wenn es keine_n Chef_in gibt?

Für Gruppen zwischen 10 und 30 Personen bieten wir unsere Funkhausführung mit Mini-Praxisteil an. So können Schulklassen oder Studienseminare uns kennenlernen, ihre Fragen stellen und am Ende im Studio eine eigene kleine Sendung produzieren. Die gibt’s dann auch auf CD zum mit nach Hause nehmen!

Die Funkhausführung dauert 2 Stunden, wird von zwei unserer ehrenamtlichen Mitglieder der AG Aus- und Fortbildung betreut und kostet 65€. Zeit und Inhalt kann aber auch gerne auf die jeweilige Gruppe abgepasst werden.

Bei Interesse oder Nachfragen: ausbildung@radio-rum.de.