Sanierung

Alles muss raus!

Das Radio wird saniert… Warte mal, nein! Nur das Funkhaus. Wir bleiben wie wir sind 😉 Aber was bedeutet die Funkhaus-Sanierung eigentlich für die Sendungsmachenden? Was für die Sendungen? Wie lange dauert die ganze Sache? Und wieso überhaupt?

Worum geht es überhaupt?

Nach über zwei Jahrzehnten in unserem Funkhaus, muss das Gebäude dringend saniert werden (ihr alle kennt die inzwischen nicht zu übersehenden Mängel). Die Stadt Marburg, der das Gebäude inzwischen über die Gewo-Bau gehört, hat durch die Bereitstellung von Bundesgeldern nun die Möglichkeit, uns und die Waggonhalle zu sanieren. Konkret heißt das für unser Gebäude eine komplette Sanierung der Außenfassade, neue Fenster (die doppelten kommen weg), ein neuer Eingangsbereich, neue Innentüren, Aufarbeitung aller Innenwände, neue Toiletten (inklusive Behinderten-WC), komplett neues Heizungssystem, komplett neue Elektrik und neue EDV-Leitungen.

Da die Arbeiten also sehr umfangreich seien werden, müssen wir für den Zeitraum der Sanierung das Gebäude verlassen.

Wann geht es los und wie lange dauert das?

Der Beginn der ersten Bauarbeiten ist für Februar geplant. Die Arbeiten werden wohl bis August/September andauern. In der Zeit sind wir in einem Ausweichquartier. Wir werden in mehreren Etappen dorthin umziehen. Die zwei größten Umzugstermine sind die beiden Wochenenden 06.01.-07.01.18 und 13.01.-14.01.18. Wann genau wir ins Funkhaus zurückziehen, steht noch nicht fest. Es wird auch einen großen Termin für eine Entrümpelungsaktion geben. Infos folgen.

Wo ist das Radio während der Sanierung?

Wir sollten eigentlich für die Zeit der Sanierung in einer der ehemaligen Hausmeisterwohnungen, direkt am Eingang des Geländes „wohnen“ dürfen. Das Gebäude wird leider nicht rechtzeitig fertig. Weitere Infos findet ihr hier, sobald wie sie haben.

Anfang Januar zieht zunächst Studio B in das neue Quartier. Sobald dort alles eingerichtet ist, und die Sendeleitung umgeschaltet wurde, wird von dort gesendet. Ihr bekommt detaillierte Informationen per Mail, ab wann das genau sein wird. Nach dem Studio zieht der Bürodienst ins neue Gebäude und dann Ende Januar der ganze Rest.

Welche Einschränkungen gibt es?

Wie gesagt, zieht zunächst Studio B ins Ausweichquartier, steht also ab Anfang Januar nicht mehr zur Verfügung. Sendungsmachende müssen also erst mal ins Studio A. Im Ausweichquartier werden wir für den Zeitraum der Sanierung deutlich weniger Platz haben als jetzt. Und auch nur ein Studio. Wir alle müssen also etwas besser unsere Sendungen und die Vorproduktionen planen. Dazu ist ein transparenterer und auch online abrufbarer Belegungsplan für das Studio in Planung.

Für den Zeitraum der Sanierung werden wir weiter Sitzungen, Plena, etc. abhalten können, allerdings keine größeren Veranstaltungen. Auch die Anzahl der aktuell verfügbaren Arbeitsplätze wird sich im Ausweichquartier reduzieren.

Was ändert sich nach der Sanierung?

Prinzipiell am Radio, seinem Aufbau und den Sendungen nichts. Auch der Charme des Gebäudes und von uns soll erhalten bleiben. Nur können wir dann in Zukunft halt mal in allen Räumen, heizen, alle Fenster öffnen und müssen keine Angst haben von der Decke im Flur erschlagen und vom Schimmel aufgefressen zu werden.

Allerdings haben wir die Sanierung zum Anlass genommen, die in zwei Jahrzehnten gewachsenen Raumaufteilungen zu hinterfragen und etwas zu verändern. Vor allem die Barrierefreiheit war uns dabei sehr wichtig. Heißt konkret, der Eingangsbereich verlegt sich etwas (eine Rolli-Rampe soll nächstes Jahr durch neue Fördergelder folgen) unser Plenarsaal, die Büros und Redaktionsräume wandern ins Erdgeschoss. Studio B bleibt im Erdgeschoss. Im ersten Stock wird weiterhin Studio A und einige Räume für Technik und ein Seminarraum zu finden sein. Der aktuelle „Bürotrakt“ wird in Zukunft an andere Initiativen untervermietet. Genaue Pläne hängen vor Studio A.

Wie kann ich helfen?

Der Umzug, die Entrümpelung und der Neuaufbau im Ausweichquartier innerhalb von zwei Monaten ist ein sehr sportliches Vorhaben und nur möglich, wenn viele, viele Menschen helfen. Die wichtigsten Termine sind die zwei Umzugswochenenden im Januar (s.o.). Aber auch dazwischen können wir jederzeit Hilfe gebrauchen. Ohne euch, ohne uns alle, klappt der Umzug nicht. Dafür haben wir danach ein super neues Funkhaus, welches sich echt sehen lassen kann,

Hilfe muss nicht unbedingt Kisten von A nach B schleppen heißen (wobei das natürlich super ist), sondern kann auch bedeuten ihr kocht für die Umzugshelfer, fragt beim Bürodienst an, ob irgendwo was organisiert werden kann, oder fragt bei der Technik-AG, ob ihr Kabel halten könnt, Dinge beschriften, Schrauben schrauben, Sachen löten oder einfach nur der Technik-AG nachts um 1 Uhr gut zureden könnt. Und wer sich immer schon mal so richtig austoben wollte, der ist herzlich beim großen Entrümpeln und Zwischenwände rausreißen eingeladen.

Ihr habt noch Fragen?

Euch brennt noch was unter den Fingernägeln? Ihr habt noch eine konkrete Frage? Ihr macht euch Sorgen, ob ihr mit dem Studio im Ausweichqartier klar kommt? Keine Sorge. Wenn ihr eine konkrete Frage habt, kommt vorbei, ruft uns an, oder schreibt ne Mail an sanierung@radio-rum.de. Wir werden im Ausweichquartier auch einen Tag der offenen Tür veranstalten. Dort könnt ihr euch alles anschauen und erklären lassen. Den Termin schicken wir euch per Mail.