Buchtipp „Das Spiel ist aus“ von Jean-Paul Sartre

Inhalt: Eve und Pierre unterscheidet einzig und allein, dass sie aus zwei verschiedenen gesellschaftlichen Schichten kommen. Pierre kämpft gegen die adlige Herrschaft zu der Eve gehört. Ansonsten scheinen sie für einander bestimmt zu sein, weil sie beide am Anfang der Geschichte zum gleichen Zeitpunkt sterben. Pierre wird erschossen und Eve wird von ihrem Ehemann vergiftet, der sich mehr für ihre jüngere Schwester Lucette interessiert. Als sich Eve und Pierre in der Totenwelt finden, merken sie ihre Verbundenheit. Darauffolgend bekommen beide eine zweite Chance und sie dürfen zu den Lebenden zurück kehren, allerdings haben sie nur 24 Stunden Zeit sich ihre Liebe gegenseitig zu beweisen, da sie sonst wieder sterben. Zudem liegt die Schwierigkeit darin, dass die Uhrzeit zurück zu ihrem eigentlichen, ersten Todeszeitpunkt zurückgedreht wird.

Eve und Pierre müssen sich entscheiden, ob sie leben oder für das sterben wollen, was ihnen wichtiger erscheint. Als Leser spürt man förmlich die Verzweiflung beider Hauptcharaktere und hofft für sie, dass alles am Ende doch gut wird.