Programmheft Mai 2017

Titelbild unseres Programmhefts.Nachdem wir letzten Monat zwei Mal groß unser zwanzigjähriges Jubiläum gefeiert haben, einmal mit einer Party im Trauma und einmal mit einem kleinen Empfang im Rathaus, geht es diesen Monat wieder gewohnt weiter im Funkhausalltag.
Ja, der Mai steht vor der Tür! Und mit ihm endet mit etwas Glück auch das wechselhafte Aprilwetter.
Auch bringt der Mai einige Feiertage mit sich, den 1. Mai, Himmelfahrt und natürlich Pfingsten. Diese Jahr könnt ihr euch aber nicht nur auf den Freien Tag bei Christi Himmelfahrt und ein mögliches langes Wochenende freuen sondern auch auf das RadioCamp, das vom 24. – 28. Mai wieder am Bodensee bei Markelfingen stattfindet.
Ansonsten könnt ihr euch wie immer auf ein abwechslungsreiches Programm im Radio freuen.
Mit Juicy Sushi gibt es am 10. Mai um 22 Uhr eine neue Musiksendung, mit elektronischer Musik und einem Live-DJ Set in der letzten Stunde.
Und nicht vergessen:
Nächsten Monat gibt es wieder einen Einführungsworkshop ins Radiomachen! Wenn du also gerne lernen möchtest selber Radio zu machen, vielleicht gerne eine eigene Sendung machen magst dann schreib dir den 09. – 11. Juni am Besten schon mal dick und fett in den Kalender und melde dich am Besten schoneinmal an. Wie du dich anmeldest und was genau dich bei dem Workshop erwartet findest du auf unserer Homepage in der Kategorie radio.machen.
Wir freuen uns auf dein Kommen!
Und starten mit viel Freude und einem tollen Programm in den Mai.    (lg)

Queerfeministisch Biertrinken

Queerfeministisch
Biertrinken
Feministische Themen, mit Fokus auf queere Lebensrealitäten
jeden 3. Donnerstag
18 – 19 Uhr
Wiederholung:

  • folgender Freitag
    • 01 – 02 Uhr
    • 13 – 14 Uhr
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Nächste Sendungen:

Jun
15
Do
Queerfeministisch Biertrinken
Jun 15 um 18:00 – 19:00

Eine Sendung über feministische Themen, mit Fokus auf queere Lebensrealitäten.

Jun
16
Fr
Queerfeministisch Biertrinken (Wdh.)
Jun 16 um 13:00 – 14:00

Eine Sendung über feministische Themen, mit Fokus auf queere Lebensrealitäten.

Jul
20
Do
Queerfeministisch Biertrinken
Jul 20 um 18:00 – 19:00

Eine Sendung über feministische Themen, mit Fokus auf queere Lebensrealitäten.

Jul
21
Fr
Queerfeministisch Biertrinken (Wdh.)
Jul 21 um 13:00 – 14:00

Eine Sendung über feministische Themen, mit Fokus auf queere Lebensrealitäten.

Aug
17
Do
Queerfeministisch Biertrinken
Aug 17 um 18:00 – 19:00

Eine Sendung über feministische Themen, mit Fokus auf queere Lebensrealitäten.

Aug
18
Fr
Queerfeministisch Biertrinken (Wdh.)
Aug 18 um 13:00 – 14:00

Eine Sendung über feministische Themen, mit Fokus auf queere Lebensrealitäten.

Kintopp

Wir sind drei filmbegeisterte Medienwissenschaftstudentinnen, die ihre
Freizeit gerne im Kino verbringen. In unserer Sendung Kintopp geht es
deshalb um die Welt der Filme und des Kinos. Jede Sendung diskutieren
wir über ein ausgewähltes Filmgenre und spielen dazu passende bekannte
und unbekannte Filmmusik.

Nächste Sendungen:

Jun
22
Do
Kintopp
Jun 22 um 20:00 – 21:00

Die Welt des Kinos im Radio

Wir sind drei begeisterte Medienwissenschaftsudentinnen, die ihre Freizeit gerne im Kino verbringen. In unserer Sendung Kintopp geht es deshalb um die Welt des Kinos. Jede Sendung diskutieren wir über ien ausgewähltes Filmgenre und spielen dazu passende bekannte und unbekannte Filmmusik.

Jun
23
Fr
Kintopp (Wdh.)
Jun 23 um 2:00 – 3:00

Die Welt des Kinos im Radio

Wir sind drei begeisterte Medienwissenschaftsudentinnen, die ihre Freizeit gerne im Kino verbringen. In unserer Sendung Kintopp geht es deshalb um die Welt des Kinos. Jede Sendung diskutieren wir über ien ausgewähltes Filmgenre und spielen dazu passende bekannte und unbekannte Filmmusik.

Jul
27
Do
Kintopp
Jul 27 um 20:00 – 21:00

Die Welt des Kinos im Radio

Wir sind drei begeisterte Medienwissenschaftsudentinnen, die ihre Freizeit gerne im Kino verbringen. In unserer Sendung Kintopp geht es deshalb um die Welt des Kinos. Jede Sendung diskutieren wir über ien ausgewähltes Filmgenre und spielen dazu passende bekannte und unbekannte Filmmusik.

Jul
28
Fr
Kintopp (Wdh.)
Jul 28 um 2:00 – 3:00

Die Welt des Kinos im Radio

Wir sind drei begeisterte Medienwissenschaftsudentinnen, die ihre Freizeit gerne im Kino verbringen. In unserer Sendung Kintopp geht es deshalb um die Welt des Kinos. Jede Sendung diskutieren wir über ien ausgewähltes Filmgenre und spielen dazu passende bekannte und unbekannte Filmmusik.

Aug
24
Do
Kintopp
Aug 24 um 20:00 – 21:00

Die Welt des Kinos im Radio

Wir sind drei begeisterte Medienwissenschaftsudentinnen, die ihre Freizeit gerne im Kino verbringen. In unserer Sendung Kintopp geht es deshalb um die Welt des Kinos. Jede Sendung diskutieren wir über ien ausgewähltes Filmgenre und spielen dazu passende bekannte und unbekannte Filmmusik.

Aug
25
Fr
Kintopp (Wdh.)
Aug 25 um 2:00 – 3:00

Die Welt des Kinos im Radio

Wir sind drei begeisterte Medienwissenschaftsudentinnen, die ihre Freizeit gerne im Kino verbringen. In unserer Sendung Kintopp geht es deshalb um die Welt des Kinos. Jede Sendung diskutieren wir über ien ausgewähltes Filmgenre und spielen dazu passende bekannte und unbekannte Filmmusik.

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Kulturbeben Mai 2017

Am 3. Mai lief die erste Ausgabe von

Kulturbeben
Kultur für alle – von allen

Die Themen der Sendung:

Music Was Our First Love am Samstag den 06.05.2017

ANSICHTEN VON AMERIKA

Reisen nach Amerika resp. den Vereinigten Staaten waren schon immer sehr beliebt, zumal dort „unbegrenzte Möglichkeiten“ lauern sollen. (Wieso ausgerechnet der Begriff „Möglichkeit“ und die Bedeutung seines Inhalts geografisch fixiert sein soll, ist allerdings ungeklärt !)

Auch der Genuese Cristoforo Colombo wollte eigentlich nur schnellstmöglich nach Indien, musste aber feststellen, dass man bei wichtigen Entdeckungen, Amerika einfach nicht „umgehen“ kann, – eine Tatsache, die heute mehr denn je von Bedeutung ist.

Eingedenk dieses Tatbestandes begleitet die MUfL- Redaktion in diesem Radiofeature zwei kommunistische Journalisten aus der Sowjetunion, die in den 30iger Jahren des Letzten Jahrhunderts ganz offiziell die USA bereisten. Gleich einem unauffälligen Schatten sind wir stets auf ihren Spuren, verfolgen mit Interesse ihre staunenden, offenen Münder, die wachen Blicke und ihren hellen Verstand, der uns ihre Kommentare auf die Zunge diktiert. Angesichts der abwechslungsreichen Reiseerlebnisse sind wir auch Zeuge des Gemütszustands und Seelenheils unserer beiden Protagonisten. Da kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass beide gerne die Entdeckung Amerikas rückgängig machen möchten. Ach ja, manchmal könnten „unbegrenzte Möglichkeiten“ wirklich etwas Wunderbares sein !

Aber im Hier und Jetzt hat die Hörerschaft von Radio Unerhört Marburg keinerlei Möglichkeit, sondern lediglich die freie Entscheidung, mit der Redaktion über den Äther in die „Neue Welt“ zu reisen, wenn es wieder heißt: Music was our First Love – auch ohne Green Card und biometrischen Fingerabdruck.

Bildquelle: https://pixabay.com/en/usa-dollar-discovery-america-land-1940241/

Ein kleines Radio und die große Politik

Da war doch gerade das 20jährige RUM-Jubiläum – und das heißt, es wird Zeit für die traditionelle Jubiläumsjammerei über den großen politischen Anspruch und die kleinteilige Wirklichkeit.
RUM ist mit einem politischen Anspruch gestartet – obwohl es im Rückblick so scheinen mag, dass er schon damals nicht recht klar war. Schlagwort war: Gegenöffentlichkeit. Es ging darum, auf Mißstände hinzuweisen, benachteiligte Gruppen selber zu Wort kommen zu lassen … Schon bald wurde der Begriff aber offenbar skeptisch gesehen: als die naive Vorstellung, mittels Verbreitung von Informationen letztlich die Gesellschaft verändern zu können.
Ist das eine „verkürzte Medienwirkungsanalyse“? Oder liegt die Frustration über die ausbleibende Wirkung bloß an der mangelhaften Umsetzung dieses Anspruchs? Denn ein konkretes und umfassendes politisches Programm gab es nie, allenfalls inhaltliche Rahmenpunkte. Dazu kommt, dass das Programm ehrenamtlich produziert wird, also mit den dafür typischen Nachteilen zu kämpfen hat: mangelnde Kontinuität, unzureichende Arbeitsbedingungen, schlicht nicht genug Zeit für umfangreiche Recherchen …
Ist das Konzept der Gegenöffentlichkeit gescheitert, oder sind bloß wir mit der Umsetzung gescheitert?

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Programmheft April 2017

20 Jahre RUM!

Erleichterung, Euphorie und Tatendrang beherrschten die Gefühlslage hunderter Radiobegeisterter am 5. April 1997: Radio Unerhört Marburg feierte den Beginn des dauerhaften Sendebetriebs auf 90,1 MHz. Bei manchen mischte sich auch eine gehörige Portion Genugtuung darunter. Genugtuung darüber, es tatsächlich
geschafft zu haben: Drei Jahre phantasie- und mühevoller Planung, Vereins-meierei und Mitgliedergewinnung, Raumsuche und Studioausbau, redaktionelle Konzepte und Finanzakquise, medienpolitische Lobbyarbeit und Antrags-bürokratie lagen erfolgreich hinter uns. Und vor uns:
Nichts weniger als die Umwälzung der Medienlandschaft Mittelhessens.
20 Jahre später lässt sich festhalten: nicht alle Utopien von damals sind Realität
geworden, aber seit über 1000 Wochen sendet Radio Unerhört Marburg ein
kontinuierliches Programm und bietet mit politischer, kultureller, musikalischer
und sprachlicher Vielfalt Alternativen in der mittelhessischen Medienlandschaft.
Gespeist aus der Kraft von mehr als 100 ehrenamtlichen RedakteurInnen, Mo-
deratorInnen, TechnikerInnen und unterstützt von einem kleinen Kreis bezahlter
KollegInnen werden wöchentlich 60 Stunden originales freies Radioprogramm
produziert. Im Zeitalter der Debatten um „Lügenpresse“ und „Fake-News“ bietet
RUM einen Rahmen zur selbstbestimmten eigenverantwortlichen und (möglichst) diskriminierungsfreien Medienproduktion und vermittelt umfassende Medienkompetenz.
20 Jahre RUM bedeuten also vor allem wesentliche Beiträge zum Erhalt und Ausbau der demokratischen Kultur in der Gesellschaft.
Wenn das kein Grund zum Feiern ist!
(sk)

Spendenaufruf für das RadioCamp 2017

 

Auch in diesem Jahr wird es wieder ein Radiocamp am schönen Bodensee geben.
Vom 24. – 28. Mai 2017 versammeln sich Menschen von unterschiedlichen Freien Radios, aus verschiedenen Ländern, um sich zu vernetzen, auszutauschen, Sendungen zu Produzieren, von einander zu Lernen und gemeinsam Spaß zu haben.

Das Programm, in unterschiedlichen Sprachen, sowie das Anmeldeformular findet ihr unter   http://radioca.mp/ 

Unterstützt die Netzwerke von Refugee-Sendungen im Freien Radio!

Seit 2014 sorgen Sendungen von geflüchteten Menschen in diversen Städten für dringend notwendige Informationszugänge für Geflüchtete auf Deutsch, Arabisch, Farsi/Dari, Englisch, Französisch und weitere Sprachen. Sie ermöglichen auch deutschen Hörer_innen vielfältige Einblicke in Erfahrungen, Nöte, Träume und politische Kämpfe von Geflüchteten in Deutschland und weltweit.

Auf dem jährlich stattfindendenRadiocamp der Freien Radios können sich die neuen Radiomachendengegenseitig stärken und ermutigen, Wissen und Erfahrungen zu teilenund Synergien nutzen.

Da sich die meisten Geflüchteten noch im Asylverfahren befinden und nicht über die finanziellen Mittel für die Teilnahme am Radiocamp verfügen, brauchen wir eure Unterstützung!

Solidarität mit dem Café Trauma!

Über 20 Jahre gemeinsame Geschichte und enge Kooperation verbinden Radio Unerhört Marburg mit dem Café Trauma. Eine Geschichte, aus der viele soziale und kulturelle Projekte in Marburg entstanden sind. Eine traurige Entwicklung, heute darüber berichten zu müssen, dass die Existenz des Café Trauma in Gefahr ist.

Der selbstverwaltete Kulturraum Café Trauma ist nicht der einzige Kulturträger Marburgs, der durch die geplanten Kürzungen der freiwilligen sozialen Leistungen der Stadt Marburg um 6%-12% gefährdet wird. Auch wir von Radio Unerhört Marburg e.V. und sämtliche sozialen und kulturellen Einrichtungen sind davon betroffen und müssen sich fragen:

Wie wird es bei uns weiter gehen?


Was wäre Marburg ohne das Café Trauma?

Bedeutend uninteressanter und langweiliger!

Nicht nur für uns von Radio Unerhört, sondern für viele Menschen, auch außerhalb Marburgs, ist das Trauma eine feste Größe für Konzerte, Lesungen, Partys, Vorträge, Filmfeste, Kinoabende und andere Veranstaltungen. Neben dem bunten kulturellen Angebot, das ein ehrenamtlich engagiertes Team organisiert, ist das Café Trauma auch ein unersetzlicher Raum für externe Veranstaltungsgruppen – es gibt keinen anderen Ort in Marburg, der diese Größe hat und unkommerziell nutzbar ist.

Wo sonst in Marburg sollte diese Vielfalt ermöglicht werden?

Zu einer lebendigen städtischen Kultur gehören kulturelle Alternativen, die sich gegenseitig inspirieren: der Verlust des Café Trauma wäre auch ein konkreter Verlust von einem Stück freiem Radio in Marburg. Deshalb:

Das Cafe Trauma soll leben und braucht dazu städtische Unterstützung!