Hieran ist die Jazz-Zeit selbstverständlich vollkommen unbeteiligt:

Marburger Jazzsommer 2026
Frischer Jazz und neue Stimmen
Vier Tage, fünf Spielorte und ein Programm voller frischer Ideen: Vom 17. bis 20. September wird Marburg beim vierten Jazzsommer zum Treffpunkt für junge Talente, internationale Ensembles und Marburgs Jazzszene. In der Cavete, im Café Trauma, im Kunstverein, im KFZ und im Café Vetter zeigt das Festival, wie offen, lebendig und überraschend Jazz heute sein kann.
Zum Auftakt am Donnerstag bringt das Nino Wenger Quartett (Schweiz/Köln) die Eindrücke eines intensiven Jahres in New York in die Cavete.
Am Freitag stehen im Café Trauma junge Formationen im Mittelpunkt: ENDGEGNER aus Köln verwandelt Videospiel-Soundtracks in ein Live-Erlebnis zwischen Jazz, Rock und orchestraler Wucht (w/ Christina Zurhausen – git). RENNER aus München setzt mit Posaune, Bass und Schlagzeug auf eine originelle Besetzung, mit der das junge Trio den Jazz Nachwuchspreis des Burghausener Jazzfestivals erhielt. E.N.D.E. schließlich (das Essener Noise Dub Ensemble) bringt Dub, Drum ‘n’ Bass und Techno mit akustischen Instrumenten zum Tanzen (w/ Simon Camatta – dr). Danach spielt in der Cavete die Marburger Band „DASS schwingt“ seltener gespielte Standards aus der Swing- und Bebop-Ära. Danach geht der Abend in eine offene Session über.
Den Samstag eröffnet Nils Wogram MUSE nachmittags im Kunstverein mit fast schwebenden Klangräumen (w/ Kathrin Pechlof – harp und Hayden Chisholm – altsax, voice).
Im KFZ anschließend verbindet das Rebecca Trescher Tentett Jazz mit zeitgenössischer Musik und Sinfonik (Pressefoto: Sebastian Autenrieth). KNOBIL aus Lausanne mischt Jazz mit Punk, französischem Chanson und Popästhetik (w/ Louise Knobil, bass, voc). Louse ist ein Ereignis und sorgt unvermeidlich für gute Laune. Sie allein lohnt schon den Besuch, versprochen! Danach lässt die ukrainische Band DZ’OB klassische Instrumente auf Techno, IDM und Dubstep treffen. Diese Gruppe bei uns – da staunen manche.
Als weitere Band der Marburger Jazz-Szene spielt das Deja/Simons Quartett feat. Ulla Keller am späten Samstagabend in der Cavete. Gitarre, Klavier, Bass, Schlagzeug und Gesang verbinden sich mit Swing, Groove, Latin und Balladen. Im Anschluss gibt es wie am Freitag eine offene Session.
Am Sonntagvormittag klingt der Jazzsommer mit dem Darius Blair Quartett im Café Vetter aus. Der Frankfurter Saxophonist gilt als aufstrebende Stimme der Frankfurter Szene. Seine Musik verbindet Post Bop, Gospel, Klassik und Modern Jazz zu einem lyrischen und emotionalen Sound.
Veranstalter ist die Jazzinitiative Marburg e.V. in Kooperation mit dem Fachdienst Kultur der Universitätsstadt Marburg, dem Café Trauma e.V. und dem KFZ Marburg e.V. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Sparkasse Marburg-Biedenkopf.
Tickets für die Abendveranstaltungen im Café Trauma und im KFZ kosten jeweils 25 Euro im Vorverkauf und 30 Euro an der Abendkasse, ermäßigt 18 Euro im Vorverkauf und 23 Euro an der Abendkasse. Der Festivalpass für beide Abende kostet 42 Euro im Vorverkauf und 48 Euro an der Abendkasse, ermäßigt 34 Euro beziehungsweise 40 Euro. Der Vorverkauf findet ausschließlich online statt.
Der Link zum Vorverkauf steht noch nicht fest. Wir informieren, wenn es soweit ist.
Die Veranstaltungen in der Cavete, im Kunstverein und im Café Vetter sind frei. Um Spenden zur Unterstützung des Festivals wird gebeten.